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Plön Es bleibt bei den Straßenausbaubeiträgen
Lokales Plön Es bleibt bei den Straßenausbaubeiträgen
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18:18 12.03.2019
Von Anja Rüstmann
Der Ausbau Steinbergweg/Ulmenstraße schreitet voran. In der letzten Märzwoche soll der Bereich zwischen Königsberger und Stettiner Straße asphaltiert werden, dann rückt die Baustelle weiter Richtung Breslauer Straße. Quelle: Anja Rüstmann
Plön

Die Variante "wiederkehrende Beiträge" würde Anlieger von mehreren Straßen zusammenfassen, alle zahlen – auch für ihre Nachbarstraßen. Das gehe einher mit großem Verwaltungsaufwand, und es birgt einige rechtliche Unsicherheiten. Also bleibt vorerst alles wie gehabt. Die Stettiner Straße ist als nächstes an der Reihe.

Noch wird in der Ulmenstraße gebaut. Für den gesamten Abschnitt Steinbergweg/Ulmenstraße kamen 1,5 Millionen Euro Ausbaubeiträge von den Eigentümern zusammen. 143 standen auf der Liste, über eine Klage wird das Verwaltungsgericht entscheiden. Die meisten haben das Geld bereits überwiesen, sechs haben sich für eine Art Verrentung entschieden, 20 Eigentümer warten auf die Endabrechnung. Fertig ausgebaut ist bereits der Steinbergweg zwischen B 76 und Königsberger Straße. Der sich anschließende Bereich bis zur Stettiner Straße steht kurz vor der Vollendung. „In der letzten Märzwoche soll dort die Fahrbahn asphaltiert werden“, sagte Martin Köpke von der Stadt unserer Zeitung. Dann wandert die Baustelle weiter Richtung Breslauer Straße. Im Haushalt der Stadt sind dieses Jahr 70000 Euro für die Planung des Ausbaus der Stettiner Straße vorgesehen.

Auch wenn quer durch alle Parteien die Kommunalpolitiker die Straßenausbaubeiträge kritisch sehen, waren sie sich einig, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine Änderung möglich ist. Plön ist Fehlbedarfsgemeinde. „Wir können es uns nicht leisten, Geschenke zu verteilen“, sagte Hauptausschuss-Vorsitzender Ingo Buth (SPD). „Heute können wir nicht auf Straßenausbaubeiträge verzichten“, erklärte Gerd Weber (Grüne), doch man müsse die politische Großwetterlage im Land 2020/21 im Auge behalten. „Wir müssen in den nächsten Jahren dranbleiben“, betonte auch Andre Jagusch (CDU). Selbst Dirk Meußer (FDP), dessen Fraktion im September für eine Abschaffung plädierte, redete nur noch von einer „mittelfristigen Abschaffung“.

Nichts zu holen gab es für die Plöner Frauen-Fußballerinnen. Der TSV Klausdorf erwischte beim 0:3 gegen den SV Henstedt-Ulzburg II einen rabenschwarzen Tag, bleibt aber bei sieben Punkten Vorsprung Oberliga-Tabellenführer. Landesligist Fortuna Bösdorf unterlag beim Ratzeburger SV mit 2:4.

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