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Plön Kampfmittelräumdienst suchte Munition
Lokales Plön Kampfmittelräumdienst suchte Munition
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18:59 01.08.2018
Von Anja Rüstmann
Zwei Taucher und Einsatzleiter Frank Ketelsen suchten am Mittwoch im Großen Plöner See wieder einmal nach Waffen und Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Quelle: Anja Rüstmann
Plön

Der 14-jährige Loy Beck hatte gemeinsam mit einem Freund im Großen Plöner See die Handgranate gefunden. Die britische Phosphorgranate lag im flachen Wasser zwischen Rosenstraße und Insel Olsburg. Der Kampfmittelräumdienst holte sie ab und nahm sie „zur weiteren Vernichtung“ mit nach Groß Nordsee.

Jetzt rückte der Kampfmittelräumdienst erneut in Plön an, um den Bereich nach weiterer Munition abzusuchen. Tauchereinsatzleiter Frank Ketelsen und seine beiden Taucher-Kollegen Henning Schill und Ruben Carstensen durchkämmten mehrere Stunden den See und waren auch zu Fuß im Flachwasserbereich unterwegs. „Im Moment haben wir im See eine super Sicht und auch kein Kraut“, so Ketelsen.

Gefunden wurden dann aber keine weitere Phosphor- oder Nebelmunition, sondern zwei Granatpatronen (zwei Zentimeter) und dreimal Schusshandwaffenmunition. Unter Plönern wird erzählt, dass im See nicht nur zwischen Strandweg und Olsborg einiges an Munition und Waffen der Deutschen Wehrmacht liegt. Zum Kriegsende soll dort – wie in vielen anderen Seen in Schleswig-Holstein auch – die Ausrüstung versenkt worden sein.

Der Kampfmittelräumdienst hat im Laufe der Jahre den See zwar gründlich abgesucht, doch es taucht doch immer mal wieder etwas Gefährliches auf. Wer etwas findet, sollte es weder anfassen noch damit spielen, sondern die Notrufnummer 110 wählen.

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