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Plön Turnhalle wegen Einsturzgefahr gesperrt
Lokales Plön Turnhalle wegen Einsturzgefahr gesperrt
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10:40 10.08.2019
Von Anja Rüstmann
Die Turnhalle der Gemeinschaftsschule am Schiffsthal ist wegen Einsturzgefahr gesperrt worden. Plöns Bürgermeister und Schulverbandsvorsteher Lars Winter hat alle Sportvereine, Schulen und den Musikzug informiert, dass das Gebäude nicht mehr betreten werden darf. Quelle: Anja Rüstmann
Plön

Die Turnhalle ist Baujahr 1971. Dringende Instandsetzungsarbeiten sind nötig. Bei den Voruntersuchungen dafür wurde entdeckt, dass die Flachdächer der Halle und der Umkleiden und Duschen unterdimensioniert sind und erhebliche statische Mängel ausweisen.

Schlösser wurden vorsichtshalber ausgetauscht

Sofort wurden die Sportvereine, die Schulleiter und auch der Musikzug, der sein Domizil im Souterrain hat, informiert. An den Türen hängen Schilder: "Halle gesperrt. Betreten verboten. Einsturzgefahr." Vorsichtshalber sind auch die Schlösser ausgetauscht worden, sagt Winter.

Der Schulverband wird die Lage in der Sitzung des Hauptausschusses am 21. August auf der Tagesordnung haben. Nach Architekten-Schätzungen kostet eine Gesamtsanierung knapp vier Millionen Euro. Abbruch und Neubau einer Halle würden mit 4,6 Millionen Euro zu Buche schlagen. Winter plädiert für den Abriss.

Sportler müssen nach Alternativen suchen

Jetzt müssen die Sportler nach Alternativen suchen, vielleicht in der benachbarten Schiffsthalhalle zusammenrücken, versuchen, in den Hallen an der Breitenauschule und der Rodomstorschule unterzuschlupfen. Die Belegungspläne müssen neu gestrickt werden. Winter will außerdem Gespräche mit der Marineunteroffizierschule, dem Gymnasium und der Kreisberufsschule führen, um dort für die Plöner Sportler Hallenzeiten zu bekommen. "Es werden alle erst mal verzichten müssen", sagt er. Denn es wird eng.

Musikzug will in den Seehof umziehen

Der Schulsport wird in der Dreifeldhalle am Schiffsthal stattfinden. Der Musikzug des TSV Plön weicht voraussichtlich vorübergehend in den Seehof der Heilsarmee aus, der zurzeit leer steht.

"Vermutlich werden drei bis vier Jahre vergehen, bis eine neue Halle steht", sagt Winter. Und er kündigt an: "Wir werden jetzt sämtliche großen Gebäude in der Stadt auf die Statik überprüfen."

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