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Plön Eine Stadt möchte Modellgemeinde werden
Lokales Plön Eine Stadt möchte Modellgemeinde werden
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09:46 23.02.2019
Von Anja Rüstmann
Plön denkt über E-Mobilität nach. Zum Ideenpaket könnte auch gehören, E-Fahrzeuge von den Parkgebühren zu befreien. Quelle: Anja Rüstmann
Plön

Dafür braucht es natürlich erst einmal ein Konzept. Aber träumen kann man ja schon, zum Beispiel, dass Plön Modellgemeinde für das Wirtschaftsministerium wird – und dafür natürlich Fördermittel bekommt. Bürgermeister Lars Winter stellte erste Ideen der Verwaltung vor und holte sich von zwei städtischen Ausschüssen gleichzeitig das Plazet, die E-Mobilität zu vertiefen.

Emissionsfreie E-Mobilität ist modern. Und sie steckt voller Möglichkeiten. Sie sollte fester Bestandteil der Stadtplanung sein. Johanna Bihl aus dem Rathaus hat deshalb mögliche Handlungsfelder zusammengestellt, und Winter präsentierte ihre Ausarbeitung während der gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Stadtentwicklung und Planung (SteP) und Gesellschaftliche Angelegenheiten, Umwelt und Tourismus (GUT).

Machbarkeitsstudie für E-Fähren ist in Arbeit

Die E-Fähren für den Großen Plöner See gehören dazu. Sie wären ein echtes Alleinstellungsmerkmal für Plön. „Die Fördermittel für die Machbarkeitsstudie sind freigegeben, sie ist in Arbeit“, teilte der Bürgermeister mit. Angedacht ist ein Pendelverkehr mit den E-Fähren der Landesgartenschau Eutin zwischen Ochsenkoppel/Koppelsberg und der Innenstadt. „E-Mobilität hat so viel Fahrt aufgenommen“, sagte Winter und hofft, die Verkehrsbetriebe Kreis Plön (VKP) von einem E-Stadtbus auf der Parnaßlinie überzeugen zu können.

Befreiung von Parkgebühren?

Noch nutzen einige Mitarbeiter der Stadtverwaltung für Dienstfahrten ihre Privatautos. Möglich wäre, Elektro-Autos als Dienstfahrzeuge anzuschaffen – vielleicht mit einem Car-Sharing-Service für Bauhof, Stadtwerke, aber auch andere Unternehmen und Bürger. E-Nutzfahrzeuge für Straßenreinigung und Müllabfuhr stehen ebenfalls auf der Liste. Der Bauhof der Stadt hat bereits einige in Betrieb. Wer E-Autos in die Stadt holen möchte, braucht auch mehr Ladestationen. Und Plön müsste Vorteile für E-Mobil-Fahrer überdenken, wie die Befreiung von Parkgebühren. Genau das will die SPD-Fraktion in der nächsten Ausschusssitzung am 14. März beantragen. 19 E-Fahrzeuge seien zurzeit in Plön unterwegs, im Kreis 204.

Wenn Projektpartner gefunden werden, könnten auch E-Scooter durch Plön rollen, die am Bahnhof gemietet und frei abgestellt werden könnten, zum Beispiel an der Fegetasche, auf der Prinzeninsel oder am Markt. Mehr ausleihbare E-Bikes (Pedelecs) wären ein Wunsch. Für Besitzer bräuchte es komfortable Abstellmöglichkeiten, zum Beispiel in Kombination mit kostenfreien Ladestationen. Höchst modern könnte Plön werden mit einem E-Bahnhof.

Den Ausschussmitgliedern gefielen die Ideen. Deshalb gaben sie der Verwaltung grünes Licht, das Thema zu vertiefen, möglichst kurzfristige Maßnahmen zu entwickeln und in Richtung eines E-Mobilitätskonzeptes zu gehen.

Das Hin und Her zu den Straßenausbaubeiträgen in Preetz hat ein Ende. Die Stadtvertretung beschloss eine Senkung der Beitragssätze um die Hälfte. Zudem besteht die Möglichkeit einer Verrentung: Die Summe könnte in bis zu 20 Jahresraten abgezahlt werden.

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