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Plön Plöner Marinesoldaten legten ihr Gelöbnis bei strömendem Regen ab
Lokales Plön Plöner Marinesoldaten legten ihr Gelöbnis bei strömendem Regen ab
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15:25 11.06.2009
Plön

Zuvor waren die Soldaten in langen Kolonnen durch die Innenstadt und die Fußgängerzone marschiert. Ein Symbol für die Verbundenheit zwischen Stadt und Bundeswehr.

Der Kommandeur der MUS, Kapitän zur See Heinrich Liebig, verkürzte witterungsbedingt seine Rede und ließ die Begrüßung einzelner Gäste ausfallen. „Ich habe meinen Soldaten gestern zu viel versprochen, als ich sagte, dass es heute trocken bleiben würde.“ Er dankte der Stadt und den Bürgern für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit, das Gelöbnis öffentlich zu vollziehen. Liebig: „Die Marine, die MUS und Plön gehören zusammen.“

Der Kommandeur stellte den ersten Satz des Grundgesetzes heraus: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das sei der Kernsatz der Gesellschaft, den Kultur, Religion und die deutsche Geschichte hervorgebracht hätten.

Landrat Volkram Gebel, der die Festansprache hielt, verteidigte die Auslandseinsätze der Bundeswehr. Einige der Soldaten mögen Zweifel daran haben, aber es sei unabdingbar für eine Wertegemeinschaft, im Konfliktfall gemeinsam mit Bündnispartnern für Recht und Freiheit einzutreten. „Die Notwendigkeit, sich gegen Feinde des Friedens zur Wehr zu setzen, hört nicht an unserer Staatsgrenze auf.“

Unter den Ehrengästen waren Plöns Bürgermeister Jens Paustian, Bürgervorsteher Hans-Jürgen Kreuzburg, der frühere MUS-Kommandeur Kurt-Harald Jacobi und Flottillenadmiral Karl-Heinz Riemke, der für die Ausbildung im Marineamt und damit für die MUS zuständig ist.

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