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Plön Kutter "Onkel Ernst" ist wieder flott
Lokales Plön Kutter "Onkel Ernst" ist wieder flott
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19:32 01.05.2017
Von Peter Thoms
„Onkel Ernst“ bei der Wiederindienststellung mit seiner fröhlichen Besatzung. Der 1956 gebaute Kutter ist das älteste vereinseigene Boot des Plöner Seglervereins (PSV). Quelle: Peter Thoms
Plön

Der PSV-Vorsitzende Jörn Mißfeldt hob hervor, dass das älteste vereinseigene Boot den Mitgliedern lieb, aber auch teuer sei: 20000 Euro habe man dank vieler Sponsoren aufgebracht, um es wieder auf Vordermann zu bringen. Ein Boot, das viele Erinnerungen an Bord hat: Jörn Mißfeldt war als Jugendlicher oft mit dem Boot unterwegs.

Noch ältere Erinnerungen an den einzigen Kutter des Vereins hat Detlev-Christian („Häsi“) Albrecht: Er war 1966 mit der Jungen-Crew bei der Jungfernfahrt an Bord, erinnerte er sich während der Feierstunde.

Spendable Mitglieder im 100er-Club

Albrecht war es auch, der in der jüngsten Vergangenheit vehement für den Erhalt des Kutters gekämpft hatte. Er initiierte den „100er-Club“ für alle traditionsbewussten PSV-Mitglieder, denen die Instandsetzung des Traditionsbootes mindestens 100 Euro wert war. Albrecht organisiert auch die nächsten Einsätze des Kutters: Er wird „Onkel Ernst“ im Juni nach Kiel bringen, wo das Holzboot noch einmal Salzwasser spüren wird, wenn es als Regattabegleitboot während der Kieler Woche eingesetzt wird – mit „Häsi“ Albrecht am Ruder.

„Onkel Ernst“, benannt nach dem Besitzer der Burmeister-Werft in Bremen, war gewissermaßen das Gesellenstück der Bootsbau-Lehrlinge und wurde in den ersten Jahren nach seinem Stapellauf 1956 von den Erbauern zum „Pullen“ eingesetzt, also gerudert. Werftbesitzer Ernst Burmester stiftete den 8,50 Meter langen und 2,20 Meter breiten Kutter 1965 dem Landessportverband Schleswig-Holstein, um das Jugendsegeln zu fördern. Von dort aus gelangte das Boot nach Plön, wo es im Mai 1966 das erste Mal mit dem Wasser aus dem Großen Plöner See in Berührung kam.

Die blau schimmernde Wasserfläche konkurrierte mit dem Blau des Himmels, das Wasser war 23 Grad warm. Nahezu ideale Voraussetzungen für das Anbaden im Freibad in Schwentinental. Eine halbe Stunde vor der Kassenöffnung standen die Besucher an, um zu den ersten Gästen des Jahres 2017 zu gehören.

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