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Plön Barbara Kempe übernimmt die Diakonie
Lokales Plön Barbara Kempe übernimmt die Diakonie
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14:58 23.01.2019
Von Silke Rönnau
Barbara Kempe ist neue Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Plön-Segeberg. Quelle: Silke Rönnau
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Preetz

Die 42-Jährige löste Michael Steenbuck ab, der nach 14 Jahren in dieser Funktion Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand verabschiedet wurde. Die gebürtige Nordhessin hatte in Bayreuth Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Dienstleistungsmanagement und Marketing sowie Gesundheitsökonomie und Finnisch studiert. „Ich wollte ursprünglich mal nach Skandinavien auswandern und spreche auch Schwedisch“, erzählt sie lachend.

Lust auf Veränderung

Nach ihrem Studium war sie ab 2002 in den Sana-Kliniken und als Leiterin des DRK-Krankenhauses Middelburg tätig. 2016 wechselte sie zu den Schön-Kliniken in Neustadt. Aber nach den vielen Jahren im Krankenhaus habe sie Lust auf Veränderung gehabt.

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Pflegeheim soll im April eingeweiht werden

Die Versorgung älter werdender Menschen sei ein wichtiges Thema im Diakonischen Werk, betont Propst Erich Faehling. Während Michael Steenbuck eine wichtige Figur in der Aufbauzeit gewesen sei, übernehme Barbara Kempe die Arbeit in einer Phase, „in der unsere Häuser den aktuellen Erfordernissen angepasst oder neu gebaut werden müssen“. Der Neubau des Pflegeheims Haus am Cathrinplatz soll im April eingeweiht werden, im Anschluss werden die frei werdenden Zimmer im Haus am Kirchsee zu 20 betreuten Wohnungen umgebaut.

Engere Verzahnung mit Kirchengemeinden

Ihre ersten 100 Tage seien von den Gesprächen mit den Mitarbeitern, aber auch den ehrenamtlichen Helfern geprägt gewesen, erzählt Kempe. Und natürlich habe bereits in den ersten Monaten viel Arbeit auf sie gewartet. „Vor der Eröffnung des neuen Pflegeheims hat man ganz viel zu entscheiden, zu beraten und zu bestellen.“ Daneben müsse der normale Betrieb koordiniert werden. Außerdem wolle sie sich Zeit nehmen für Gespräche in den 35 Kirchengemeinden. „Es ist spannend zu schauen, was wir noch enger verzahnen können.“

Zum Glück habe man in Preetz noch nicht mit Fachkräftemangel zu kämpfen. Doch im Bereich Segeberg, wo es keine Altenpflegeschule gebe, sei es schon schwieriger, junge Leute an den Standort zu holen.

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