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Plön Daniel Kux ist Lehrer aus Leidenschaft
Lokales Plön Daniel Kux ist Lehrer aus Leidenschaft
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06:00 17.11.2018
Von Silke Rönnau
Daniel Kux ist neuer Schulleiter an der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Preetz. Quelle: Silke Rönnau
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Preetz

Daniel Kux stammt aus der Nähe von Osnabrück. Nach dem Abitur studierte er Musik, Religion und Deutsch für Grund-, Haupt- und Realschule. Nach dem ersten Staatsexamen 2006 erhielt er die Chance, an der Uni für ein Schulprojekt zu arbeiten. Er sei vier Jahre lang viel in verschiedenen Einrichtungen unterwegs gewesen. „Da habe ich schon gemerkt, dass meine Berufswahl genau richtig war – ich wollte wirklich in die Schule“, sagt er schmunzelnd.

Nach seinem zweiten Staatsexamen wechselte er an eine Oberschule in Wilhelmshaven. Dann habe er seine Frau kennengelernt, die als Lehrerin in Stade arbeitete. Zusammen wechselten sie nach Schwerin. Vor einem Jahr wurde ihre Tochter geboren. Sie beschlossen, in die Heimat seiner Frau, nach Neumünster, zu ziehen. Er habe bereits das Ziel gehabt, Schulleiter zu werden. Er sei dankbar, dass seine Frau ihn bei diesem Wunsch unterstützt habe. „Das bedeutet ja schon, dass ich verstärkt zeitlich gebunden bin.“

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"Der Laden läuft"

Preetz kannte er bisher nur von einem Paddelausflug. Aber er fühle sich jetzt schon sehr wohl. „Die Schule hat mich überzeugt, der Laden läuft und ist organisatorisch gut aufgestellt“, lobt er. Er sei vom Kollegium freundlich aufgenommen worden, die Schüler seien nett, und es gebe einen offenen Austausch und kurzen Dienstweg zum Rathaus sowie einen engen Kontakt mit den anderen Schulleitern.

Zeit für eine Konsolidierungsphase

Hat er schon Pläne für die Schule? „Es gab jede Menge Umwälzungen in den vergangenen zehn Jahren. Jetzt ist die Zeit, um eine Konsolidierungsphase einzuleiten“, betont er. Zu den an die Schule am Hufenweg ausgelagerten zehnten Klassen erklärt er: „Vom Grundsatz wissen alle Beteiligten, dass eine Schule an einen Standort muss. Die Frage ist: Wie kriegen wir das hin?“ Die Stadt habe in vielen Bereichen große Aufgaben vor sich. Er verstehe deshalb gut, dass man in Ruhe darüber nachdenke. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir zu einer guten Lösung für die Schule kommen.“

Entspannung an der Kirchenorgel

In seiner Freizeit liebt er Musik, geht zu Konzerten, in die Oper und ins Theater. Außerdem spielt er selbst ein Instrument. „Wenn ich eine Stunde Zeit habe, fahre ich abends in die Kirche und übe an der Orgel – dann kann ich abschalten.“

Silke Rönnau 16.11.2018
Sven Tietgen 16.11.2018
16.11.2018