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Plön Klinik investiert 12,7 Millionen Euro
Lokales Plön Klinik investiert 12,7 Millionen Euro
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18:00 03.07.2018
Von Silke Rönnau
Klinik-Geschäftsführer Hermann Bölting (links) und der stellvertretende Landrat Thomas Hansen (rechts) freuen sich über den Förderbescheid über zehn Millionen Euro, den Gesundheitsminister Heiner Garg für den Neubau der Intensivstation sowie weitere Baumaßnahmen überreicht. Quelle: SiIke Rönnau
Preetz

Die Baustelle mit dem einstöckigen Neubau liegt zwischen Verwaltungshochhaus und Altbau auf dem ehemaligen Hubschrauberlandeplatz, erläuterte Hermann Bölting als Geschäftsführer der Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen des Kreises Plön. „Es geht sichtbar voran mit der Klinik“, freute er sich. Im neuen Gebäude würden acht moderne Intensivbetten in sechs Einzel- und einem Doppelzimmer sowie eine Intermediate-Care-Station mit vier Betten bereitgestellt. Die Eröffnung sei für Dezember 2018 geplant.

Zweiter Bauabschnitt auch schon gestartet

Der zweite Bauabschnitt mit dem Umbau der Zentralen Aufnahme und Funktionsdiagnostik habe am Montag begonnen und soll voraussichtlich Ende 2019 abgeschlossen sein, so Bölting. Zudem werde ein neues Zwischengebäude erstellt, in dem ein zentraler Bettenaufzug installiert werde. Nach Bezug der neuen Intensivstation sollen die bisherigen Räume für die Versorgung von Akutpatienten genutzt werden.

Zusammenarbeit mit Anlaufpraxis

Der Umbau der Zentralen Aufnahme werde neue Möglichkeiten der Versorgung schaffen. So sei eine enge Zusammenarbeit der Klinik mit der Anlaufpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung geplant, kündigte Bölting an. Voraussichtlich ab September 2019 soll die Anlaufpraxis neue Räume im Erdgeschoss, direkt neben der Zentralen Aufnahme, erhalten.

Garg: Gutes Signal für Versorgung vor Ort

Neu- und Umbau in Preetz seien „ein gutes Signal für die Menschen im Kreis Plön zur Sicherung der Gesundheitsversorgung vor Ort“, erklärte Gesundheitsminister Heiner Garg bei der Übergabe des Förderbescheids an Bölting und den stellvertretenden Landrat Thomas Hansen. Die Mittel stammen aus der Krankenhausinvestitionsförderung des Landes sowie der Kreise und kreisfreien Städte.

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