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Plön Neben Nahwärme gibt es auch Glasfaser
Lokales Plön Neben Nahwärme gibt es auch Glasfaser
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12:02 03.05.2018
Von Silke Rönnau
Auf dem Acker an der Biogasanlage von Hof Hörnsee soll die Solarthermieanlage für ein Nahwärmenetz in Preetz entstehen. PreBEG-Vorsitzender Hans Eimannsberger freut sich über den Fortschritt des Projekts. Quelle: Silke Rönnau
Preetz

Die Solarthermieanlage, die Holzhackschnitzelheizung und der Erdgaskessel sollen, wie berichtet, in der benachbarten Gemeinde Pohnsdorf auf einem Feld neben der Biogasanlage von Hof Hörnsee entstehen, deren Abgaswärme ebenfalls genutzt werden soll. PreBEG-Vorsitzender Hans Eimannsberger betonte in der Generalversammlung der Genossenschaft noch einmal die Bedeutung der Nachbargemeinde für dieses interkommunale Projekt. „Preetz und die PreBEG hätten keine Möglichkeit, ein solches Projekt ohne Pohnsdorf zu realisieren.“

Eimannsberger zog eine zufriedene Bilanz für das erste Jahr nach der Gründung. Mittlerweile hätten sich 126 Mitglieder von der Glinds- und Wunderschen Koppel für die regenerative Energie entschieden, was einem Anteil von rund 33 Prozent der angestrebten 370 Anschlüsse entspreche. Wichtig sei aber auch die erreichte Wärmemenge. „Der Anteil an verkaufter Wärme liegt jetzt schon bei 47 Prozent“, betonte er. Dies sei ein sehr guter Wert: „Die Banken geben ab einem Anteil von 50 Prozent grünes Licht für die Finanzierung.“

Ein weiterer Pluspunkt sei, dass man beim Aufbau des Wärmenetzes gleichzeitig Glasfaserkabel verlegen wolle. „Jedes Mitglied erhält einen Breitbandanschluss“, verkündete Eimannsberger. Für die weitere Werbung sollen Nachbarschaftstreffen organisiert werden, bei denen Eimannsberger persönlich über das Projekt informieren will. Am 2. Juni sei außerdem ein Sommerfest auf dem Gelände der Bodelschwinghkirche geplant.

In ihrer jüngsten Sitzung gab auch die Gemeindevertretung Pohnsdorf grünes Licht für das Projekt. In ihrem Beschluss, der mit einer Gegenstimme gefasst wurde, befürwortete sie den Bau der Solarthermieanlage im Ortsteil Hörnsee. Wichtig war den Gemeindevertretern, dass sich die Anlage baulich ins Landschaftsbild einpassen soll, Holzhackschnitzel aus regionalen Knicks (aus Schleswig-Holstein) genutzt werden, der Anteil der Solarpanel-Flächen 50 Prozent der Gesamtfläche nicht überschreiten darf und ein eventuelles Neubaugebiet im Ortsteil Pohnsdorf an das Nahwärmenetz angeschlossen wird.

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