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Plön Heikendorfer testen E-Roller und Co.
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12:51 25.08.2019
Von Signe Hoppe
Sven und Ilona Martensen (v.re.) mit Sohn Tim setzten sich hinter das Steuer des 2,80 Meter langen und 1,50 Meter breiten E-Autos von Veranstalter Riccardo Wilczynski von der Kieler Firma Mobility Green. Fazit: Zum Pendeln ideal, als Familienkutsche zu klein. Quelle: Signe Hoppe
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Heikendorf

Neue Technologien wirbeln den Mobilitätsmarkt durcheinander. Das Energiekonzept der Zukunft ist ohne Elektromobilität nicht denkbar, dieser Meinung ist Riccardo Wilczynski, Geschäftsführer der Kieler Firma Mobility Green. Die Gemeinde Heikendorf stellte ihm als Veranstalter den Pausenhof und die Mehrzweckhalle als Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Das Programm aus Vorträgen und Aktionen drehte sich rund um Elektrofahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Fördermöglichkeiten und richtete sich an gewerbliche Nutzer und Privatleute. Bei der ersten Ausgabe der Elektromobilitätstage standen vor allem das Testen von zwei- und dreirädrigen Elektrofahrzeugen im Fokus.

E-Mobilität ist Zukunft für Nahverkehr

So wie bei Ingrid Detlefsen galt das Interesse vor allem den E-Rollern, E-Bikes und Scootern. Die Heikendorferin testete einen E-Scooter und erklärte: „Ich muss mein Auto aus Altersgründen aufgeben. Der Scooter wäre eine Alternative fürs Einkaufen.“ Sven und Ilona Martensen kamen mit Sohn Tim auf ihren E-Bikes zur Messe. „Ich pendle mit dem E-Bike seit zwei Jahren von Heikendorf nach Kiel zur Arbeit“, erzählt Sven Martensen. „Wir wollen uns hier einmal umgucken. Ich denke, E-Mobilität ist die Zukunft für den Nahverkehr und eine Alternative zum Bus.“  

Und dann setzten sie sich in den E-Kleinwagen ZhiDou (2,80 Meter lang, 1,50 Meter breit) von Riccardo Wilczynski. „Das Auto macht Spaß, im täglichen Stadtverkehr bin ich flott unterwegs, emissionsfrei, und ein Parkplatz ist schnell gefunden“, so der Veranstalter.

Mehr lokalen Strom aus Windenergie nutzen

Viele würden von Schönkirchen, Laboe und Heikendorf mit Verbrennungsmotoren nach Kiel pendeln, hier sei Downsizing gefragt: der Umstieg auf kleinere Wagen und E-Mobilität. „Wir haben den Point of no Return erreicht. Jetzt müsste mehr lokaler Strom aus Windenergie genutzt werden, die Umweltprämie auch für kleine E-Autos gelten und die Ladeinfrastruktur ausgebaut werden“, wünscht sich Wilczynski.

Im Amt Schrevenborn sind bereits die ersten drei von sechs öffentlichen E-Ladesäulen in Betrieb genommen worden.

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