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Plön Neuer Steg für DLRG-Station geplant
Lokales Plön Neuer Steg für DLRG-Station geplant
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16:52 13.05.2019
Von Frida Kammerer
Der Steg der DLRG konnte in diesem Frühjahr nicht aufgebaut werden, er ist zu marode. Quelle: Frida Kammerer
Plön

Der Bootshafen in der Plöner Innenstadt wird zwei neue Stege für 40.000 Euro bekommen. Bei allen Brücken im Stadtgebiet muss alle drei Jahre eine „kleine“ und alle sechs Jahre eine „große" Brückenprüfung durchgeführt werden. Die Stege am Bootshafen, unter der Bahntrasse zum Strandweg, gelten als Brücke und müssen daher auch überprüft werden. Zuletzt wurden die Stege im September untersucht. Das Ingenieursbüro wies auf Schäden am Bohlenbelag und an den Längs- und Querträgern hin. Das Urteil: Die alten Stege müssen ausgetauscht werden. Die Stadt will jetzt erst mal prüfen, wie die Stege ersetzt werden sollen. „Es gibt da verschiedene Möglichkeiten mit Holz- und Stahlbauten“, erklärt Frank Neufeind, Pressesprecher der Stadt.

Maroder DLRG-Steg muss ersetzt werden

Wichtiger ist jedoch der DLRG-Steg an der Prinzeninsel. Es handelt sich um eine Konstruktion aus Stahlgestellen mit Holzbelägen, die im Frühjahr von Mitarbeitern des Bauhofes auf- und im Herbst wieder abgebaut wird. Der Steg ist momentan nicht aufgebaut, da die Konstruktion erhebliche Schäden aufweist und nicht mehr verwendet werden kann. Ein Steg ist hier eigentlich nicht unbedingt erforderlich. An vielen Stellen in der Ostsee beispielsweise müssten die Retter erst zu einer Boje ins Wasser, um von dort ins Boot zu klettern. Für Plön sei so eine Lösung aber nicht ideal, sagt Neufeind: „Im Zweifel können davon Leben abhängen, ob die Retter gleich an einem Steg ins Boot können oder erst noch durchs Wasser zur Boje waten müssen.“

Tauglichkeit auch für Elektrofähre auf dem Großen Plöner See

Schon seit längerem gibt es die Idee einer Elektrofähre auf dem Großen Plöner See. Wenn der Steg für die DLRG erneuert wird, soll auch die Fähre hier anlegen können. Das bringt bauliche Einschränkungen mit sich. Der Steg für die Elektrofähre müsste 30 Meter lang sein, damit die Fähre nicht auf Grund läuft. Das könnte man mit einem erweiterbaren Steg lösen – zunächst wird die Anlegestelle kürzer gebaut und wenn die Fähre kommt, kann er verlängert werden. Außerdem müsste der Steg viel breiter sein, Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Kinderwagen brauchen mehr Platz als die Retter, wenn sie nur ins DLRG-Boot steigen müssen.

Konkrete Ideen gibt es für den Steg aber noch nicht. Die Projekte sollen laut Neufeind jetzt „schnellst möglich“ ausgeschrieben werden – gerade wegen des DLRG-Stegs. Mit etwas Glück können die Arbeiten noch in dieser Saison beginnen, aber wegen „voller Auftragsbücher der Handwerker“ könnte das eng werden.

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