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Plön Spaziergänger sollen auf den Matschweg
Lokales Plön Spaziergänger sollen auf den Matschweg
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07:00 22.01.2018
Von Dirk Schneider
Die Plönerin Caren Jürgens zeigt sich überrascht, dass der schmale und matschige  Trampelpfad auf der Prinzeninsel als zusätzlicher Wanderweg ausgeschildert wird. Quelle: Dirk Schneider
Plön

Die Ausweisung des Trampelpfades sorgt nicht nur bei Besuchern ohne Querfeldein-Gen, sondern auch in der Stadtverwaltung für Irritationen.

Die Situation: Gleich hinter der Pionierbrücke über den sogenannten Stichkanal, der die Landzunge vom Schlosspark trennt, stehen zwei neue Schilder. Eine große Willkommenstafel weist auf die „erhöhte Gefahr durch umstürzende Bäume und herunterfallende Äste“ im Wald hin und mahnt „insbesondere bei starkem Wind“ zur Vorsicht. Weitere Verhaltensregeln betreffen den Leinenzwang für Hunde, ein Fütterungsverbot für Tiere, den sorgsamen Umgang mit Pflanzen und Gewächsen sowie die zentrale Forderung: „Lieferfahrzeugen und Mitarbeiterfahrzeugen ist die Durchfahrt zu gewähren.“ Diese recht scharfe Formulierung habe einen guten Grund. „Es passiert immer wieder, dass sich Spaziergänger den Autos in den Weg stellen und diese anhalten“, berichtet der Betriebsleiter des Niedersächsischen Bauernhauses Frank Nettlau. Ihm selbst seien sogar schon Schläge angedroht worden, weil er vermeintlich gegen das allgemeine Befahrungsverbot verstoßen habe. „Die Insel ist Privatbesitz und wir wollen auf unserem Grundstück nicht lange diskutieren, wie wir zu unserem Arbeitsplatz kommen.“

Nicht mit der Stadt Plön abgesprochen

Plöns Bürgermeister Lars Winter kann das Anliegen in der Sache zwar gut verstehen. „Meine Wortwahl wäre aber eine andere gewesen“, stellt er fest. Wenig Verständnis hat er allerdings für ein zweites Schild, das diejenigen, „die den Begegnungsverkehr mit Fahrzeugen vermeiden möchten“, auf einen Wanderweg am Wasser verweist. „Diese Maßnahme ist mit der Stadt Plön nicht abgesprochen worden“, versichert Winter. Und Privatbesitz hin oder her: „Die Stadt ist durch alte Verträge auch für die Unterhaltung der Wege zuständig.“  Da würde man schon gerne beteiligt, wenn etwas Neues hinzu komme. Und mal so eben einen matschigen Trampelpfad mit wohlwollender Beschreibung als Ausweichstrecke anzubieten, sei schon eine überraschende Entwicklung. „Das geht so nicht“, betont Winter

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