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Plön Schwere Schäden an der Küste
Lokales Plön Schwere Schäden an der Küste
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16:42 03.01.2019
Von Astrid Schmidt
Die Steiner Mole ist erneut stark beschädigt. Bürgermeister Peter Dieterich (von links) sowie Andreas Sindt und Uwe Oede vom kommunalen Bauhof nehmen den Schaden in Augenschein. Diese Holzplanken gehören auf die Mole. Sie sind durch den Wellenschlag aus der Verankerung gerissen und am Strand verteilt. Quelle: Astrid Schmidt
Laboe

Besonders stark getroffen hat es den Ferienort Stein. Dort ist die Mole stark beschädigt, der massive Brückenkopf ist in Teilen aus der Verankerung gerissen und wurde über den ganzen Strand verteilt. Gerade erst im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde Stein ihre Mole wieder flott machen lassen. Nun sieht Bürgermeister Peter Dieterich das Bauwerk erneut stark beschädigt. Die Holzplatten sind aus der Verankerung gerissen und an den Strand gespült, die Treppe ist stark ausgewaschen, Stufen sind aus dem Betonbett gespült worden. Auch wenn er das Sturmtief Axel nicht mit dem aktuellen Ereignis vergleichen wolle, stelle er sich die Frage: „Macht es überhaupt Sinn, die Mole in der jetzigen Art wieder aufzubauen? Gehört sie hierher an die Ostsee?"

Laboe: Wie geht's weiter mit dem Kurstrand?

Auch die Gemeinde Ostseebad Laboe wird zusätzliche Mittel für die Sandverschiebungen bereitstellen müssen. Die größten Schäden, so sagte Bürgermeister Marc Wenzel, sieht er in Höhe des Kiosks Birkenweg. Dort hat das Wasser das Gebäude unterspült und das Deckwerk bis an das DRK-Strandhaus in Richtung Schwimmhalle freigelegt. Auch die Strandzäune entlang der Promenade sind zu großen Teilen ausgerissen und weggespült worden. „Wir müssen uns überlegen, ob wir unseren Kurstrand auch in Zukunft in der jetzigen Form so erhalten können“, meinte Wenzel.

Auch der Rosengarten war im Zuge des Hochwassers komplett überflutet. Am Mittwoch stand zum Beispiel der umstrittene Standort für die neue Skaterbahn komplett unter Wasser. Diese Situation, so sagte der stellvertretende Bürgermeister Günter Petrowski (CDU) vor Ort, stelle den Standort für die Skaterbahn noch einmal in ein neues Licht.

Fotostrecke: Schwere Schäden an der Küste

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