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Plön Immer noch kein Standort fürs Gerätehaus
Lokales Plön Immer noch kein Standort fürs Gerätehaus
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11:20 28.09.2019
Von Astrid Schmidt
Für die Feuerwehr in Probsteierhagen soll zunächst eine Übergangslösung geschaffen werden. Quelle: Astrid Schmidt
Probsteierhagen

 „Wir haben zu spät das Gespräch mit dem Kreisbrandmeister gesucht“, erklärte Thomas Schröder (WGP) einen Grund für die Verzögerung. Es gebe viel zu bemängeln, wenn man die aktuellen Standards für Feuerwehrgerätehäuser zugrunde legt. Getrennte Umkleideräume für weibliche und männliche Einsatzkräfte gehörten da zu den ganz simplen Beispielen, ebenso wie der Platzmangel für Geräte und zu geringe Einfahrthöhen. Derzeit stehen Anhänger hinter den Fahrzeugen, weil es keine andere Unterstellmöglichkeit gibt.

"Eine Art Garage" als Übergangslösung

In Eigenleistung wird seit einigen Monaten an einer Übergangslösung, einer Art Garage, gebaut. „Das Gerüst steht, es folgen jetzt isolierte Wand- und Deckenplatten. Das verringert den Platzmangel im Hauptgebäude. Eingebaut wird auch ein Rolltor“, kündigte Thomas Schröder aus der Arbeitsgruppe den Stand der Dinge an.

Für das neue Feuerwehrgerätehaus werden laut Bürgermeisterin Angela Maaß rund 5000 Quadratmeter Grundfläche benötigt. Nach intensiver Suche seien zwei Standorte für ein Gerätehaus in der engeren Auswahl, zwei weitere hätten sich noch zusätzlich ergeben. Die Auswahl gestalte sich aber aufgrund der vielschichtigen Anforderungen an die Lage des Grundstücks sehr schwierig. Das bestätigte auch Klaus Pfeiffer (CDU). Er betonte, zunächst müssten die Eigentümer von Grundstücken bereit sein, die Fläche zu veräußern. Und: Von dem neuen Standort aus müsse die gesamte Gemeinde vom Gewerbegebiet bis fast nach Landgrabens und Wulfsdorf auf der anderen Seite abgedeckt werden. Entscheidend seien in erster Linie die feuerwehrtechnischen Vorgaben wie Ausrückzeiten, Verkehrsanbindung und Parkflächen, so Pfeiffer.

Gemeinsame Feuerwehr mit anderen Gemeinden?

Einwohner Horst Perry wies darauf hin, dass auch die Nähe zur Kita und zur Schule nicht unwichtig sei und die Kirchengemeinde ebenfalls ein Grundstück für den Bau eines neuen Gerätehauses zur Verfügung stellen würde. Außerdem legt er den Finger in eine schwelende Wunde: „Ich blicke auf die Nachbarn Barsbek, Krokau und Wisch, dort ist ein gemeinsames Haus entstanden. Wie ist es denn langfristig mit einer gemeinsamen Feuerwehr?“, so Perry. Er erntete dafür keine Zustimmung. Die Bürgermeisterin hob abwehrend die Hände und erklärte. „Ich habe mit den Bürgermeistern aus Prasdorf und Passade gesprochen, dort hat man nur abgewunken“, sagte Maaß. Sie kündigte im nächsten Schritt ein Gespräch mit dem Kreisbrandmeister an, in dem die Arbeitsgruppe die infrage kommenden Standorte auf die Vorgaben der Feuerwehr hin geprüft werden sollen. Um welche Grundstücke es sich handele, wollte die Bürgermeisterin nicht kundtun, da sich die Gemeinde nach wie vor in Verhandlungen befinde.

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