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Plön Raisdorf: Winter hat den Wildpark fest im Griff
Lokales Plön Raisdorf: Winter hat den Wildpark fest im Griff
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15:47 28.01.2010
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Schwentinental

„Die trockene Kälte ist für die Wild- und Haustiere kein Problem. Nasskaltes Regenwetter, das durchs Fell geht, ist viel schlimmer und führt eher zu Erkrankungen“, so Lepthien. Die Kälte macht selbst einem gerade mal zwei Wochen alten Schwarzkopf-Lamm nichts aus. Dass ein weiteres, erst ein Wochen altes Ziegenlamm als derzeit jüngstes Wildparktier im geschützten Stall des Streichelzoos untergebracht ist, sei laut Lepthien auch gar nicht nötig und nur vorsorglich wegen der ansonsten vielen Anrufe besorgter Besucher geschehen. Der ungewöhnlich lange Dauerfrost hat den Boden mittlerweile dermaßen erhärtet, dass das Laufen für die Klauentiere allerdings nicht so ganz einfach ist. So wenig Bewegung wie möglich ist insbesondere für alle größeren Tiere vor allem auch wegen des dann geringeren Energieverbrauchs angesagt.

Drei Mitarbeiter und vier Aushilfskräfte sind im Wildpark momentan für die Betreuung der Tiere in den Gehegen, Ställen und Volieren zuständig. Eingefrorene Türschlösser und vereiste Gattertore, der Schnee auf den Wegen, zugefrorene Tränken: Das sind bei den jetzt winterlichen Bedingungen die eigentlichen Probleme. Statt im wöchentlichen Rhythmus müssen beispielsweise die Tränken täglich kontrolliert, enteist und mit frischem Heißwasser aufgefüllt werden. Allein diese wichtige Routinearbeit bindet zwei Wildparkkräfte einen ganzen Arbeitstag. Und auch die Fütterungstour nimmt in diesen Tagen viel mehr Zeit in Anspruch. Morgens um 7 Uhr beginnt die Tour bei den Stalltieren auf dem Hof. Neben Heu und Grassilage steht die tägliche Portion Kraftfutter auf dem Speiseplan der Tiere. Für Rot- und Damwild gibt es zudem Kastanien. Für Wildpark-Leiter Lepthien und sein Team läuft der Arbeitsalltag auch in diesen kalten Tagen ab wie immer. „Es dauert aufgrund des Winterwetters nur alles sehr viel länger“, sagt er, zieht sich warm eingepackt die Kapuze über den Kopf und macht sich mit einem Futtereimer auf den Weg zu den Ziegen.

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