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Plön Ratespiel ums neue Rathaus
Lokales Plön Ratespiel ums neue Rathaus
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16:42 29.12.2008
Schwentinental/Plön

Dass das Rathaus an seinem jetzigen Standort im Ortsteil Raisdorf zu eng ist und für die Stadtentwicklung ungünstig liegt, ist unumstritten. Grund: Das Verwaltungspersonal soll zugunsten kurzer Wege möglichst vollständig an einem Standort konzentriert werden. Die Zusammenlegung ist zwar bereits vollzogen, allerdings ist es für einige Mitarbeiter recht eng geworden. Außerdem ist im Gespräch, ab 2010 eine Kfz-Zulassungsstelle in Schwentinental aufzubauen. Auch dafür würde sich der jetzige Standort - wegen des zusätzlichen Verkehrs - als ungünstig erweisen.

Zu den Optionen, das Rathaus-Problem zu lösen, zählen der Neubau eines Gebäudes im Grenzbereich der Ortsteile Klausdorf und Raisdorf oder der Ankauf einer vorhandenen Immobilie in diesem Bereich. Die Idee, das GTZ anzukaufen, war vor dem Hintergrund entstanden, dass das Gründerzentrum Blomenburg in Selent nicht so ausgelastet ist wie erhofft, und dass das GTZ möglicherweise in die Blomenburg umsiedeln könnte.

Fakt ist, dass das GTZ etwa 3000 Quadratmeter Büroflächen aufweist, etwa 1000 Quadratmeter mehr als zunächst benötigt. "Aber", so Susanne Leyk, "diese 1000 Quadratmeter könnten vermietet beziehungsweise im Laufe der Zeit für neue Aufgaben der Stadt genutzt werden."

Als Problem stellen sich für die Bürgermeisterin die Zeitabläufe dar. Um die Option GTZ-Ankauf näher prüfen zu können, hatte sie bereits im Juni Landrat Volkram Gebel angesprochen, um Unterlagen über die Räumlichkeiten und bestehende Mietverhältnisse zu bekommen. Im September wiederholte sie ihre Bitte um Unterlagen schriftlich. Weiter ist Susanne Leyk aber noch nicht gekommen: Bisher liegen ihr die gewünschten Unterlagen nicht vor.

In der Frage, ob der Kreis sich überhaupt einen Verkauf des GTZ vorstellen kann, gibt es jetzt immerhin einen Lichtblick. Landrat Gebel hat für Anfang Januar eine Vorlage mit einer Empfehlung für den Wirtschaftsausschuss des Kreistages angekündigt. Daraus könnte dann eine Empfehlung für den Kreistag erarbeitet werden. "Egal, welche Antwort wir erhalten", sagt Susanne Leyk, "in jedem Fall könnten wir dann weiter planen und Alternativen untersuchen."

Für den Fall, dass sich der GTZ-Ankauf nicht realisieren lässt, würden als Optionen weiterhin ein Neubau in Frage kommen, der Ankauf einer anderen Immobilie oder aber die Erweiterung des bestehenden Rathauses durch einen Anbau. Nachgedacht wird im Rahmen dieses Szenarios aber auch über einen Auszug der Gemeindewerke aus dem Rathaus-Komplex, zum Beispiel ins ehemalige Klausdorfer Rathaus. Dann könnten die freiwerdenden Räume von der Verwaltung mitgenutzt werden. Die Vision eines lebendigen Stadtzentrums würde sich im alten Rathaus allerdings nicht realisieren lassen, fürchtet Bürgermeisterin Leyk. Und auch die Entfernung zum Ortsteil Klausdorf könnte den Stadtentwicklungsprozess ungünstig beeinflussen.

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