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Plön Reitwegenetz: Kopfnummer ist Knackpunkt
Lokales Plön Reitwegenetz: Kopfnummer ist Knackpunkt
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16:14 12.06.2009
Preetz

Nach einer langen Vorbereitungs- und Verhandlungsphase, bei der sich vor allem das Amt Preetz-Land engagiert hat, „stehen“ die Planungen für das insgesamt gut 90 Kilometer lange Reitwegenetz, an dem (wie berichtet) acht Gemeinden beteiligt sind. Fördermittel zur Herrichtung der Wege sind bewilligt, Verträge mit Grundeigentümern geschlossen, und für Anfang Oktober ist die Einweihung vorgesehen. Letzter „Knackpunkt“ ist die Kennzeichnung von Pferd und Reiter. Im Rahmenvertrag, der die Nutzung regelt, ist das Tragen von „Nummernschildern“ des Pferdesportverbandes an der Trense als Empfehlung enthalten. Die Reiter, die dadurch wie über ein Autokennzeichen registriert werden und zu identifizieren sind, haben bislang auf breiter, freiwilliger Ebene ihre Zusage gegeben, sich daran zu halten. Doch das reicht Preetz, Schwentinental und dem Kloster nicht so ganz.

Der Preetzer Bürgermeister Wolfgang Schneider, Klosterprobst Albrecht Graf Brockdorff-Ahlefeldt und Jens Becker von der Stadtverwaltung Schwentinental erklärten gestern, dass sie eine vertragliche Verpflichtung zum Tragen der Kopfnummern für unerlässlich halten. Schneider verwies auf einen entsprechenden Beschluss der Stadtvertretung, und Jens Becker erklärte: „Wir wollen eine Verbindlichkeit.“ Sie halten das für notwendig, um „schwarze Schafe, die querbeet reiten und die es ja immer gibt“, so der Klosterprobst, herauszufiltern. Das sei auch im Interesse all der anderen Reiter, die sich an die Vorgaben hielten. So eine vertragliche Regelung zur Nummern-Pflicht könnte mit Reitervereinen und Reiterhöfen oder dem Verein Schusteracht e.V. getroffen werden.

Mit ihrer Forderung wollten sie keineswegs das Reitwegenetz verhindern, das vor allem den einheimischen Freizeitreitern und weniger den Reiturlaubern zugute käme, hieß es gestern übereinstimmend von Schneider, Becker und Brockdorff-Ahlefeldt. Klar ist ihnen aber auch, dass das Projekt ohne Preetz, Schwentinental und das Kloster kaum mehr eine Chance hätte. Denn von den 93 Wege-Kilometern fallen 19 in den Verantwortungsbereich von Schwentinental, rund 20 in den von Preetz und etwa zwölf bis 15 in den des Klosters.

Eine Regelung zu den Kopfnummern muss rasch getroffen werden, denn im Herbst läuft die Frist für die Fördergelder zur Herrichtung der Wege aus. Dafür müssen in Schwentinental immerhin rund 10000 Euro und in Preetz 17000 Euro ausgegeben werden.

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