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Plön Richtfest für neue Psychiatrie
Lokales Plön Richtfest für neue Psychiatrie
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18:18 18.12.2015
Von Silke Rönnau
Geschäftsführer Hermann Bölting (links), Landrätin Stephanie Ladwig und Ameos-Vorstandsmitglied Michael Dieckmann freuen sich über den schnellen Baufortschritt für die neue Klinik. Quelle: Silke Rönnau
Preetz

Erst vor drei Monaten war der Grundstein gelegt worden. Der 8,5 Millionen Euro teure Neubau soll Ende 2016 oder Anfang 2017 fertig sein. Auf einer Gesamtfläche von 2040 Quadratmetern sollen zwei Stationen mit insgesamt 52 Betten entstehen. Dazu kommt noch eine Tagesklinik mit weiteren 18 Betten. Das Haus wird von der Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen des Kreis Plön gGmbH gebaut und nach der Fertigstellung von der Ameos-Klinik genutzt, die seit dem Jahr 2000 in der Klinik Preetz eine psychiatrische Station mit 22 Betten betreibt. Klinik-Geschäftsführer Hermann Bölting war begeistert. „Ich beobachte von meinem Büro im sechsten Stock aus, was da wächst und wie schnell das geht“, sagte er. Die Arbeiten seien auch vom milden Wetter unterstützt worden. Weitere positive Nachricht: „Es sieht so aus, dass wir im Kostenrahmen bleiben“, so Bölting. 6,6 Millionen Euro der Baukosten trägt das Land.

 Nachdem Zimmermann Axel Wendorf den Richtspruch ausgebracht hatte, lobte die Landrätin die Mitarbeiter der Baufirma für ihren enormen Fleiß. „Sie haben dafür gesorgt, dass die Bauzeit sogar unterschritten worden ist“, sagte sie. Mit der neuen Klinik werde nicht nur Preetz als Gesundheitsstandort gestärkt, sondern der ganze Kreis. „Die Versorgungssituation wird damit spürbar verbessert.“ Wichtig sei auch die wohnortnahe Betreuung der Patienten. Mit der Verlegung der Ameos-Betten in den Neubau entstünden außerdem die räumlichen Voraussetzungen in der Klinik für die eigenen Zukunftsplanungen angesichts steigender Patientenzahlen.

 Im Januar folgen nach dem Einbau der Fenster die weiteren Arbeiten im Innenbereich. „Wir freuen uns auf Preetz und darauf, unsere Behandlungsmöglichkeiten endlich dem wachsenden Bedarf anpassen zu können“, betonte Michael Dieckmann, Mitglied im Vorstand der Ameos-Gruppe. „Auch wenn wir schon seit über 15 Jahren hier arbeiten und die Partnerschaft mit der Klinik pflegen, so wird diese Kooperation jetzt mit noch mehr Leben erfüllt.“ 2012 seien die ersten Gespräche geführt worden, „danach ging alles ganz schnell“. Das Land habe das Konzept, Betten von Heiligenhafen nach Preetz zu verlegen und in die Fläche zu gehen, unterstützt. 60 Arbeitsplätze sollen in der neuen Einrichtung geschaffen werden.

 Mit der Fertigstellung werde neben dem erweiterten stationären Angebot und der Tagesklinik eine sektorenübergreifende Behandlung (ambulant, teilstationär und stationär) nah am sozialen Umfeld und der Familie ermöglicht, erklärte Ameos-Krankenhausdirektor Andreas Tüting. Das bereits vorhandene psychiatrische Behandlungsangebot werde außerdem um den Bereich Suchterkrankungen erweitert.

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