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Plön Stein hat bald wieder eine Mole
Lokales Plön Stein hat bald wieder eine Mole
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17:45 27.03.2018
Von Thomas Christiansen
Bürgermeister Peter Dieterich ist froh, dass die Sanierung der Mole läuft und vor der Saison fertig wird. Quelle: Thomas Christiansen
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Stein

Wie berichtet, hatte das Sturmhochwasser an der Ostseeküste im Januar 2017 in Stein besonders schwere Schäden verursacht. Es gab Abbrüche am Wanderweg an der Steilküste, ein großer Teil des Strandes wurde weggerissen und die Mole wurde schwer beschädigt. Zur Badesaison 2017 war zwar der Molenkopf mit einem neuen Geländer von der Gemeinde wieder hergestellt worden, aber durch den Sandmangel waren die einzelnen Betonplatten unterhöhlt. Die Kosten wurden auf mehr als 800000 Euro, davon allein knapp 500000 Euro für die Mole, geschätzt. Land und Kreis bewilligten großzügige Hilfen, die Gemeinde plante Eigenmittel in Höhe von zunächst 110000 Euro ein.

Weil Bürgermeister Peter Dieterich fürchtete, dass die Eigenmittel nicht ausreichen, bat er die Bürger um Spenden, damit „unser Wahrzeichen“ auch weiterhin das Aushängeschild der Gemeinde bleiben könne. „Die Mole hat einen Riesen-Rückhalt in Stein“, freut sich Dieterich jetzt. Fast 200 Steiner haben zusammen etwas mehr als 20000 Euro für die Sanierung der Mole gespendet.

Nachdem der monatelang gesperrte Wanderweg auf der Steilküste im September 2017 wieder freigegeben werden konnte, musste ein erster Versuch zur Sanierung der Mole Mitte März diesen Jahres wegen des schlechten Wetters nach einem Tag wieder abgebrochen werden. Seit einigen Tagen laufen die Arbeiten nun, auch wenn das Wetter nicht immer alles wie geplant zulässt.

Bald werde die Mole rund dreimal so breit sein wie vorher, erklärt Dieterich. Die Treppe muss ebenfalls noch saniert werden. Außerdem sollen noch 4000 Kubikmeter neuer Sand vom Schiff aus zur Auffüllung des Strandes an das Ufer gespült werden. Und zu Pfingsten kommt dann auch wieder der Molenkopf auf das Ende der Mole, verspricht Dieterich.

Anja Rüstmann 27.03.2018
Anja Rüstmann 27.03.2018
27.03.2018