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Plön Rebhuhn ist Naturparktier des Jahres
Lokales Plön Rebhuhn ist Naturparktier des Jahres
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17:44 09.01.2018
Von Peter Thoms
Das Rebhuhn hat unter der Veränderung der Landschaft arg gelitten. Der Naturpark Holsteinische Schweiz hat den selten gewordenen Vogel zum Naturparktier des Jahres erklärt. Quelle: kim:Bettina Krohn
Plön

Es ist nur mittlerweile nur noch aufmerksamen Naturfreunden vergönnt, diese scheuen, taubengroßen und gut getarnten Vögel in freier Wildbahn (vorzugsweise Feldflur und Brachflächen) zu beobachten – obwohl sie sich das ganze Jahr über Deutschland aufhalten. Bis in die 1960er-Jahre war das Rebhuhn weit verbreitet, und gehörte bei vielen Menschen als alltägliches Gericht auf den Speiseplan. Doch inzwischen sind die Bestände vor allem in Schleswig-Holstein dramatisch zurückgegangen. Man schätzt die Population auf nur noch 8000 Brutpaare. Hauptgrund ist die Intensivierung und Technisierung der Landwirtschaft. Vor allem Felder, auf denen Mais angebaut wird, sind kein geeigneter Lebensraum für Rebhühner. In ganz Deutschland gibt es schätzungsweise nur noch 50000 Brutpaare, auf der Roten Liste bedrohter Tierarten ist ein „stark gefährdet“ für das Rebhuhn vermerkt.

Vorgänger von der Libelle bis zum Moorfrosch 

Beim Naturparkverein reiht sich das Rebhuhn in eine illustre Gesellschaft ein: „Amtsvorgänger“ waren der Moorfrosch (Naturparktier 2017), der Kranich (2016), die Wasserspitzmaus (2015), die Schellente (2014), die Maräne (2013), der Uhu (2012), der nördliche Kammmolch (2011), der Rotmilan (2010), der Dachs (2009), die Ringelnatter (2008), die gebänderte Prachtlibelle (2007), der Eisvogel (2006), die Fledermausart Großer Abendsegler (2005), der Fischotter (2004) und der Laubfrosch (2003).

Das Poster wird in den Formaten DIN A 2 und DIN A 3 herausgegeben und ist im Naturpark-Haus in Plön, bei den Tourist-Infos und den Ämtern der Region kostenlos erhältlich, so lange der Vorrat reicht.

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