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Plön Die ersten Verträge sind unterschrieben
Lokales Plön Die ersten Verträge sind unterschrieben
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06:00 01.02.2019
Von Anja Rüstmann
Der erste Vertrag für einen Glasfaseranschluss ist unterzeichnet. Bürgermeister Lars Winter, der in Stadtheide wohnt, griff gleich nach der Info-Veranstaltung zum Stift. Quelle: Anja Rüstmann
Plön

Mit der Besucher-Resonanz waren Ingo Eitelbach und Alexander Baumgärtner, Geschäftsführer der Stadtwerke Plön Versorgungs GmbH, und auch Bürgermeister Lars Winter sehr zufrieden. In Stadtheide soll Baubeginn im Sommer sein, 2020 würden dann die ersten Anschlüsse geschaltet. Das gesamte Stadtgebiet soll bis 2023 mit Glasfaser versorgt sein.

Die Stadtwerke übernehmen den Bau der komplett neuen Infrastruktur und bieten die Verträge für Highspeed-Internet, Telefon und Fernsehen an. Eitelbach erläuterte die Vorteile von Glasfaser-Anschlüssen, die direkt in die Wohneinheiten gelegt werden, gegenüber Anschlüssen mit Kupferkabeln. Es gibt garantierte Übertragungsraten – je nach Vertrag von 100 MBit/Sekunde bis 1000 MBit/Sekunde. Vom Gehweg bis zum Haus (bis zu 50 Metern) werden keine Auffahrten oder Blumenbeete angetastet, die Kabel werden per Erdrakete bis zum Gebäude verlegt, das Loch in der Hauswand ist rund einen Zentimeter groß – und wird natürlich abgedichtet. Es gibt Netzabschlussdosen und Router. Und für alle Kunden ausführliche Gespräche, Begehungen der Häuser, damit alles individuell abgestimmt werden kann. Die Mitarbeiter schwärmen jetzt in Stadtheide aus. Auch die Geschäftsführer und der Bürgermeister trommeln so für die Lichtwellen.

40 Prozent Anschlussquote sind erforderlich

Der kleine Haken: Erst wenn 40 Prozent der Einwohner eines Bezirkes (Cluster) Verträge unterschrieben haben, wird gebaut. „Die Wirtschaftlichkeit ist natürlich wichtig“, so Eitelbach. In Stadtheide haben die Plöner bis Ende März Zeit, sich vertraglich zu binden. Gezahlt wird erst, wenn Altverträge abgewickelt sind und das Glasfasernetz genutzt wird.

Vom Osten nach Westen soll sich der Breitbandausbau durch die Stadt fortsetzen. Jeder Bezirk bekommt seine eigene „Vermarktungsphase“, während der die Hausanschlüsse kostenlos sind. Wer sich später entscheidet, müsste dafür 980 Euro zahlen. Bürgermeister Winter, der in Stadtheide wohnt, zückte gleich nach der Veranstaltung den Stift und füllte als erster einen Vertrag aus.

„Eigentlich brauche ich das schnelle Internet zurzeit gar nicht“, überlegte eine Besucherin. Damit war sie nicht alleine. Aber mit Blick auf die Zukunft und die rasante Entwicklung der Technik wird sie unterschreiben, um nicht abgehängt zu werden. „Außerdem ist es schön, dass der Breitband-Ausbau von Plönern gemacht wird.“ Einige Fragen blieben vielleicht noch offen, die können ab sofort donnerstags von 14 bis 18 Uhr im Stadtwerke-Kundenbüro in der Lübecker Straße 20 beim Beratungsnachmittag geklärt werden, natürlich auch telefonisch – und beim Gespräch, wenn die Stadtwerke an der Haustür klingeln. Nach Stadtheide ist vermutlich im Herbst dann der Kieler Kamp an der Reihe.

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