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Plön Schönberg soll schöner werden
Lokales Plön Schönberg soll schöner werden
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07:08 23.08.2019
Von Frida Kammerer
Der Bescheid ist da: Bürgermeister Peter Kokocinski kann mit den Fördermitteln die Gestaltung des Ortskerns – wie hier die Knüllgasse – vorantreiben. Quelle: Frida Kammerer
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Schönberg

Nicht jede Gemeinde darf sich "auf gut Glück" darum bewerben, sondern muss vom Land die Erlaubnis bekommen, Interesse zu bekunden. Nach dem genehmigten Interesse, werden dann die Anträge zur Förderung gestellt. Schönberg hat mit den ersten Maßnahmen zur Antragsstellung 2017 begonnen, die ersten Gelder werden 2020 bei Schönberg eingehen. Die 120.000 Euro sind schon verplant – damit sollen die Kosten abgedeckt werden, die die Ausarbeitung des Konzeptes zur Bewerbung gekostet haben. 40.000 Euro wird die Gemeinde selbst beisteuern und jeweils 40.000 Euro werden Bund und Land finanzieren. "Die Summe klingt erst mal nicht so hoch, aber der Förderbescheid ist wie ein Scheck über mehrere Millionen Euro", erklärt Bürgermeister Peter Kokocinski (SPD) und freut sich über die "exorbitant große" Fördersumme. Zwar gebe es auch andere Fördertöpfe von denen Schönberg profitiere, aber hier wurden der Gemeinde mehrere Millionen zugesagt.

Konzept ist langfristig angelegt

In den kommenden 15 Jahren will die Gemeinde den Bereich von der Kirche bis zum Bahnhof gestalten – im Einklang mit dem Konzept "Schönberg 2030", das sich nicht nur mit dem Ortskern beschäftigt, sondern mit der ganzen Gemeinde.

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Damit gehört Schönberg zu einer von elf Kommunen, die von der Städtebauförderung im kommenden Jahr Geld erhalten. Insgesamt profitieren 32 Kommunen mit 40 Fördergebieten von der Unterstützung durch Land und Bund, hieß es aus dem schleswig-holsteinischen Innenministerium. "Mit den neuen Förderzusagen können die Kommunen weitere zukunftsweisende Maßnahmen starten", sagte Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU). Der Bund unterstützt die Länder und Kommunen mit den Bundesfinanzhilfen der Städtebauförderung in Höhe von 790 Millionen Euro.

Schleswig-Holstein erhält aus den Bundesmitteln insgesamt 20,717 Millionen Euro für sechs Programme, für die sich die Gemeinden bewerben können. Zusammen mit den zur Verfügung stehenden Landesmitteln und den kommunalen Mitfinanzierungsanteilen stehen den beteiligten Gemeinden und Städten etwa 54,1 Millionen Euro zur Verfügung.

30.000 Euro für Wankendorf

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Aus dem Städtebauförderprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden" hat Wankendorf in diesem Jahr 30.000 Euro erhalten. Die Summe bewilligte das Innenministerium in Kiel für die Fortführung der Arbeit am Zukunftskonzept Daseinsfürsorge, das die Gemeinde bereits im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht hatte. Auch das erste Jahr Zukunftskonzept wurde mit 30.000 Euro gefördert. Unter Einbeziehung der Nahbereichsgemeinden Belau, Rendswühren, Ruhwinkel, Schillsdorf und Stolpe geht es um die zukünftige Gestaltung öffentlicher und auch privater Infrastrukturprojekte in einem Sanierungsgebiet in Wankendorf, dessen Lage und Umfang noch nicht feststeht.

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