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Plön Weihnachtsmärchen aus eigener Feder
Lokales Plön Weihnachtsmärchen aus eigener Feder
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13:56 26.11.2019
Von Astrid Schmidt
Nur die Liebe zwischen Paul Müller (Janne) und der Märchenprinzessin (Laura) bringt die Märchenwelt wieder in Ordnung. Das "Märchen ohne Namen" bringen die Schüler der Gemeinschaftsschule Probstei auf die Bühne. Quelle: Astrid Schmidt
Schönberg.

Na, was ist denn in der Küche der Familie Müller los? Da geht es nicht mit rechten Dingen zu, denn da treibt der Zauberer Finsterbart sein Unwesen. Der hat es mit Arglist und Bosheit nicht nur auf die ganze große Märchenwelt abgesehen, sondern auch auf die schöne Prinzessin Magnolia. Das kann auch der König nicht verhindern, doch dann kommen Paul und Vater Müller ins Spiel. Sie trauen ihren Augen nicht, als ihnen am Küchentisch plötzlich die Prinzessin und der König aus dem Märchenreich gegenüber sitzen. Auch die Hexe Giermund und die Hofzauberin Honoria mischen mit und Zwerge und Feen dürfen natürlich nicht fehlen, wenn es um Märchen geht. Doch weder Zaubertrank noch Hexenspruch helfen, nur die Liebe zwischen Paul und Magnolia kann schließlich wieder Ordnung ins Märchenreich bringen.

Lehrerin hat das Weihnachtsmärchen selbst geschrieben

Seit vielen Jahren führen die Schüler der Wahlpflichtkurse Technik, Bühnenbild, Maske, Musik, Management und die Theater-AG ein Weihnachtsmärchen öffentlich auf. Rund 80 Mitwirkende machen die Aufführung zu einer Gemeinschaftsleistung, auf die Katharina Klein und ihr Team stolz sind. In diesem Jahr gibt es ein Novum: Sabine Lükemann, unter anderem verantwortlich für den Management-Kurs (Organisation, Werbung, Kartenverkauf) und die Tanz-Choreografien, hat das Stück selbst geschrieben. Die Idee war schon im Frühjahr geboren, in den Sommerferien gab es die „heiße Phase, aber auch immer wieder große Zweifel“, erzählt die Pädagogin. Doch am Ende waren alle des Lobes voll, und alle sind seit Wochen mit Feuereifer bei der Sache. Die Deutschlehrerin wacht nur darüber, dass die Spieler einige ihr besonders wichtige Formulierungen wie „das Faszinosum Liebe“ auch tatsächlich exakt darbringen.

Eine Herausforderung sieht Regisseurin Katharina Klein bei diesem Stück vor allem darin, die Wechsel und Übergänge von der Märchen- in die Menschenwelt darzustellen, wie sie erklärte. Dabei kommt vor allem der Technik unter Leitung von Cai Lamp eine besondere Verantwortung zu. Blitze, Donner, Farben, Licht, Nebel, Dunkelheit – alles muss aufs Stichwort genau kommen. Das bedeutet große Aufmerksamkeit während des Stückes.

Alle Rollen wurden doppelt besetzt

Die Kulissenbauer hatten ebenfalls eine Herausforderung zu meistern, denn mitten im Stück fiel die Kursleiterin aus. Guter Rat war nicht teuer, sondern er führte zu den „Alten“ im Ruhestand. Doris Kullik, langjährige Kunstlehrerin und Kursleiterin im Bühnenbild, zögerte nicht lange und sprang ein. Die Musik unter Leitung von Markus Bense begleitet die insgesamt 28 Spieler. „Die Nachfrage war diesmal so groß, dass wir alle Rollen doppelt besetzt haben und so alle mitmachen können“, sagte Klein.

Neben der Premiere gibt es am Freitag, 6. Dezember, 17 Uhr, eine weitere Aufführung, Karten im Vorverkauf im Sekretariat der GSP oder an der Abendkasse. In der Pause bietet der Förderverein der Schule Speisen und Getränke an.

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