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Plön Förderbescheid fürs Gewerbegebiet
Lokales Plön Förderbescheid fürs Gewerbegebiet
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20:00 14.08.2019
Von Nadine Schättler
Im Gespräch: Plöns Landrätin Stephanie Ladwig, Schönkirchens Bürgermeister Gerd Radisch und Ministerpräsident Daniel Günther (rechts). Quelle: Nadine Schättler
Schönkirchen

Strahlende Gesichter empfingen den Ministerpräsidenten am Rande der Baustelle zum neuen Gewerbegebiet „Söhren V“ in Schönkirchen, dessen Erschließung im März 2019 in Angrenzung zu dem bestehenden, etwa 27 Hektar großen Gebiet mit mittelständischen Betrieben verschiedener Branchen begonnen hat. Bürgermeister Gerd Radisch (parteilos) wertete die Finanzspritze aus dem Landesprogramm Wirtschaft im Rahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Schönkirchen als „gut angelegt“. Zum Beweis lieferte er dem Ministerpräsidenten Zahlen. „Würden schon morgen alle ernsthaften Interessenten zugreifen, würden wir über 40 Prozent des zur Verfügung stehenden Areals verkauft haben“, so Radisch.

Die Nachfrage von Unternehmen ist auch nach Auskunft des Amtes Schrevenborn aufgrund der guten Anbindung des erweiterten Gewerbegebietes an das überregionale Verkehrsnetz durch die Bundesstraße 502 und die Nähe zur Landeshauptstadt nach wie vor groß. Voraussichtlich im ersten Vierteljahr 2020 soll die Erschließung der 10,5 Hektar großen Erweiterungsfläche abgeschlossen sein. Die Vermarktung der Grundstücke, auf deren Verkaufspreis sich die fünf Millionen Euro Fördermittel auswirken, läuft bereits.

"Schönkirchen ist eine aufstrebende Region"

Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) zeigte sich überzeugt von dem Standort des Gewerbegebietes. „Schönkirchen ist eine aufstrebende Region, die wir gerne unterstützen, damit sie sich weiterentwickelt“, sagte Günther. Eine Konkurrenz zur Landeshauptstadt sieht er nicht: „Es stärkt die Kiel-Region insgesamt, wenn sich hier bald neue wachstumsorientierte Unternehmen ansiedeln.“ Gut gelegene und attraktive Gewerbegebiete seien die Voraussetzung für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Schleswig-Holstein. „Daher unterstützt das Land Kommunen, die sinnvolle Gewerbegebiete planen oder erweitern.“ Der Ministerpräsident freute sich, dass zukünftig 500 weitere Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden.

Am Rande der offiziellen Übergabe von fünf Millionen Euro Fördermitteln des Landes ließ es sich Schönkirchens Bürgermeister Gerd Radisch nicht nehmen, den Ministerpräsidenten im Hinblick auf den umstrittenen Ausbau der Regionalbahn Hein Schönberg um Unterstützung durch „ein gutes Wort“ zu bitten. Günther erklärte: „Wir müssen auch nach den Kosten gucken.“

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