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Plön Feier mit spezieller Getränkemischung
Lokales Plön Feier mit spezieller Getränkemischung
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12:26 22.06.2018
Von Sven Tietgen
Elke Haacks wird die Gäste beim Jubiläumsfest mit Buttermilch plus Korn begrüßen. Quelle: Sven Tietgen
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Wankendorf

Serviert wird das Getränk den rund 75 Gästen aus Vereinen, Verbänden und Politik vom Vereinsteam um die Vorsitzende Elke Haacks. Nur bei den Umzügen im Ort wurde die Mischung bisher ausgeschenkt.

Das Ansetzen des Getränks, das Elke Haacks übernimmt, gehört zu den Vorbereitungen für die Jubiläumsfeier im neuen Schützenheim an der Stettiner Straße, das im vergangenen Jahr eingeweiht wurde. Dafür verrührt sie 27 Liter Buttermilch mit drei Litern Sahne und anderthalb Kilo Zucker. Der 32-prozentige Korn wird im Schnapsglas extra dazu serviert. „Einige kippen den Korn mit rein und trinken es als Mischung. Andere nehmen nur die Buttermilch, jeder wie er mag“, erzählt die 66-jährige Wankendorferin. Sie steht seit acht Jahren an der Spitze des Vereins. Diese Wankendorfer Spezialität ist bereits in einem Orden verewigt, der beim 40-jährigen Vereinsgeburtstag im Jahr 2008 vorgestellt wurde.

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Die weiße Mischung ist aber nicht der Grund, warum der Verein mit derzeit gut 70 Mitgliedern keine Nachwuchsprobleme hat. Seit vor 14 Jahren die Bogenschützen als Sparte aufgenommen wurden, schießen während der Wintermonate auch Jugendliche mit Pfeilen auf die Zielscheiben in der Halle. Zum Luftgewehr greifen nur Männer und Frauen, zwei Teams kann der Verein bei Wettkämpfen stellen.

In den 1970er- und 1980er-Jahren stellte sich die Situation noch ganz anders dar. Bis zu 200 Mitglieder machten mit, legendär sind die dreitägigen Schützenfeste mit großen Umzügen durch Wankendorf, an denen Fahnenabordnungen vieler befreundeter Vereine teilnahmen. „Anfangs waren es nur Geschäftsleute, die aufgenommen wurden, und man brauchte Fürsprecher“, berichtet Elke Haacks und blickt auf die Vereinsfahne aus dem Gründungsjahr 1968. Die hatte den Brand im Vereinsheim im Jahr 2014 durch eine glückliche Fügung überstanden. Den Neubau an gleicher Stelle konnten die Schützen mithilfe der Zahlung der Gebäudeversicherung, Eigenmittel und sowie Zuschüsse von Land, Kreis und Gemeinde schultern.

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