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Plön Warnschilder im Kreis Plön vorbereitet
Lokales Plön Warnschilder im Kreis Plön vorbereitet
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10:00 12.03.2018
Von Hans-Jürgen Schekahn
Experten sind sich sicher Die Afrikanische Schweinepest kommt irgendwann auch im Kreis Plön an. Erste Opfer könnten Wildschweine werden. Quelle: Paul Zinken
Kreis Plön

Kreis-Veterinär Michael Görgen hat die Warnschilder für die Sperrbezirke schon in seinem Computer gespeichert. Wenn der Ernstfall eintritt, verschickt er sie an die kommunalen Verwaltungen zum Ausdrucken. „Man muss sich vorbereiten.“ Und das tut Görgen. Es gab schon Gesprächsrunden mit der Jägerschaft, Feuerwehr und der Polizei. Er will notfalls auch die Bundeswehr einbinden. Görgen ist fest davon überzeugt, dass die Schweinepest nach Deutschland schwappt. Nur eine Frage der Zeit. Es besorgt ihn, dass die Sprünge der Ausbreitung immer größer werden. Und wenn sie da ist, wird es lange dauern. Görgen: „Sie wird uns auf Jahre begleiten.“ Auch das Land hat bereits mit den Vorbereitungen für den Krisenfall begonnen.

90.000 Hausscheine stehen in Ställen im Kreis Plön

Auf die Schweinehalter im Kreis rollt ein großes Problem zu. 35 Betriebe haben mehr als 1000 Schweine im Stall stehen. Im Kreis Plön gibt es insgesamt rund 90.000 Hausschweine. Tritt ein Fall von Schweinepest unter Wildschweinen auf, wird um den Fundort eine Sicherheitszone mit einem Radius von 30 Kilometern gezogen. Aus diesem Raum darf kein Hausschwein mehr ins Schlachthaus und kein Ferkel zum Mäster. Stillstand bei den Schweinehaltung. Kreisveterinär Görgen führt Estland als Beispiel für die Auswirkungen auf die Landwirtschaft an. Von einstmals 740 Schweinebetrieben haben nur 120 die Folgen der Schweinepest überlebt.

Mit drei Punkten im Gepäck kehrt der TSV Plön von seinem Auswärtsspiel bei der SG Insel Fehmarn zurück und rückt auf Platz vier in der Verbandsliga Ost vor. Mit 2:0 behielten die Plöner die Oberhand, die zwar spieltechnisch überlegen waren, aber in zwei Situationen viel Glück hatten.

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