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Plön Coach Martin Wischmann auf Stimmenfang
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19:30 26.11.2019
Von Sibylle Haberstumpf
Wo liegen Schwentinentals Stärken, was kann besser werden? Martin Wischmann (links) will Bürgermeister werden und hat einen Workshop für Bürger veranstaltet. Quelle: Sibylle Haberstumpf
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Schwentinental

Bislang ist der parteilose 47-Jährige noch als Einzelkämpfer unterwegs. Von einer Partei in der Stadtvertretung wird er (noch) nicht als Kandidat unterstützt. Er sammelt zurzeit Stimmen für sich - mindestens 115 Einwohner der Stadt müssen bis Januar auf einer Liste für ihn unterschreiben, damit er sich offiziell bewerben kann.

Um mit Schwentinentalern ins Gespräch zu kommen, hat der 47-Jährige jetzt zu einem ungewöhnlichen Bürger-Workshop eingeladen. Zwölf Interessierte kamen und diskutierten lebhaft über Stadtentwicklung, Zukunftssorgen und Wünsche.

"Nehmen Sie die Stifte in die Hand"

Wischmann ist optimistisch. Den dicken Wälzer Gemeindeordnung hat er sich jedenfalls schon als Lektüre für zu Hause besorgt. Und er will auf Teamwork setzen. Sein Slogan: Menschen weiterbringen. Seine Gäste lud er zur Stationsarbeit ein – auf großen Papierbögen konnten sie Themen notieren und Vorschläge machen, die ihnen am Herzen liegen. „Ich möchte etwas mit Ihnen erarbeiten. Was interessiert Sie? Wo genau braucht es frischen Wind in Schwentinental? Nehmen Sie die Stifte in die Hand“, forderte er auf. Was ist Schwentinentals Stärke? Welche Probleme sind aktuell zu lösen? Wo müssen wir noch stärker werden? Zu diesen Fragen kam einiges zusammen.

Weiterer Workshop-Termin am Mittwoch

Einige Punkte: Die Internetseite der Stadt könnte besser sein. Mehr Bürgernähe gewünscht. Mehr Kulturangebote. Die Schätze der Natur, etwa alte Baumbestände, sollen bewahrt werden. Besucherin Ute Steckmeister-Claußen, die sich für die Lokalpolitik interessiert und viele Sitzungen im Rathaus verfolgt, wünscht sich Verbesserungen beim Online-Ratsinformationssystem. „Das ist zu unübersichtlich. Wenn man dort etwas sucht, braucht man Geduld, bis man es findet“, meint sie.

Auch bezahlbarer Wohnraum wird gefordert, die Gegenfinanzierung der Straßenbaukosten soll den Bürgern erklärt werden – und immer wieder: Die Stadtteile Raisdorf und Klausdorf müssen besser vernetzt werden, insbesondere mit öffentlichen Verkehrsmitteln, und auch menschlich müssen sie mehr zusammenwachsen. Darin waren sich die Teilnehmer einig.

Am Mittwoch, 27. November, bietet Martin Wischmann einen weiteren Workshop-Termin um 19 Uhr an. Ort ist das Cowork Nord in der Lise-Meitner-Straße 1-7 in Schwentinental.

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