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Plön Kunstrasenplatz wird eingezäunt
Lokales Plön Kunstrasenplatz wird eingezäunt
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15:59 06.09.2017
Von Andrea Seliger
Die kleinen Kicker beim Training auf dem kleineren Kunstrasenplatz. Die Anlage ist  praktisch für jeden zugänglich. Nun soll sie eingezäunt werden. Quelle: Andrea Seliger
Schwentinental

 Insgesamt 800000 Euro hatten Stadt und Sportverein im Jahr 2013 investiert, um anstelle der unbeliebten Grandplätze am Aubrook Kunstrasen zu verlegen. Es handelt sich dabei um einen normgerechten Fußballplatz und einen kleineren Trainingsplatz. Die Anlage ist nur teilweise eingezäunt, Kinder und Jugendliche aus dem Ort sollte dort auch spontan kicken können. Wie sich zeigte, zogen die Plätze jedoch auch Publikum von weiter her an. Und nicht alle spontanen Besucher hielten sich an die sportliche Fairness. In einem Fall musste ein Jugendtrainer sogar die Polizei rufen, weil ein Grüppchen älterer Jugendlicher seine Mannschaft nicht in Ruhe spielen ließ. Ortspolitiker und Verein befürchten, dass die Plätze unter diesen Bedingungen nicht die vorgesehenen 15 bis 20 Jahre halten.

Deshalb sind inzwischen alle Ausschussmitglieder dafür, dass die Plätze richtig eingezäunt werden müssen – und zwar beide. Ließe man den kleinen außen vor, so würden die Besucher von auswärts eben auf diesen ausweichen, so die Befürchtung. Yavuz Yilmaz (CDU) plädierte aber dafür, für die örtlichen Kinder und Jugendlichen auf dem Naturrasen daneben einen Bolzplatz zu schaffen. Das unterstützen auch die anderen, denn eine solche Möglichkeit gibt es jenseits der Kunstrasenplätze im Ortsteil Klausdorf bisher nicht. „Kinder müssen die Möglichkeit haben, den Ball unter dem Arm zu klemmen, und zum Bolzplatz zu gehen“, so Monika Vogt (SPD). Der Zaun wird voraussichtlich 17800 Euro kosten.

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