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Plön Schwentinental: Realschule will nun doch Gemeinschaftsschule werden
Lokales Plön Schwentinental: Realschule will nun doch Gemeinschaftsschule werden
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11:35 13.10.2009
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Schwentinental

Das hat die Schulkonferenz in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Im nächsten Schritt soll jetzt ein entsprechender Antrag an die Stadtvertretung gestellt werden, die darüber zu befinden hat. In einer Pressemitteilung schreibt Schulleiter Gerhard Kreft: „Wir sind zuversichtlich, dass die Stadt dem Antrag der Schule folgen wird.“

Mit ihrer neuen Entscheidung hat die Schulkonferenz einen Beschluss von 2007 gekippt, demzufolge das Schulzentrum Raisdorf Regionalschule werden sollte. Aus der Einstimmigkeit des aktuellen Votums geht hervor, dass alle Lehrer, alle Elternvertreter und alle Schüler (je zehn Vertreter der Gruppen sind stimmberechtigt) für den Schwenk zur Gemeinschaftsschule gestimmt haben.

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Vorausgegangen waren intensive Beratungen innerhalb des Schulelternbeirats und der Lehrerkonferenz. Am Ende herrschte Übereinstimmung, dass die Schulart Gemeinschaftsschule für Schwentinental die bessere Lösung darstellt. Grund: Die Regionalschule ist auf die Bildungsgänge Haupt- und Realschule reduziert, während die Gemeinschaftsschule auch den gymnasialen Bildungsgang enthält. „Damit“, so Kreft, „ist die Gemeinschaftsschule auch für Eltern interessant, die das Abitur für ihr Kind anstreben. Und: Durch das längere gemeinsame Lernen bleibt die Entscheidung für einen Bildungsabschluss länger offen.“

Über Erfahrungen mit dem längeren gemeinsamen Lernen verfügt das Kollegium schon seit mehr als einem Jahr in der schulartübergreifenden Orientierungsstufe. In den fünften und sechsten Klassen werden Mädchen und Jungen mit Haupt- und Realschulempfehlung, mit Gymnasialempfehlung, aber auch mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet. Möglich wird dies durch ein differenziertes Förderkonzept. Die Befürchtung, dass die Schwachen die Starken herunterziehen, habe sich nicht bewahrheitet, sagt Schulleiter Kreft auf Nachfrage. Eher sei das Gegenteil der Fall: „Es gibt für einige schwache Schüler positive Mitnahmeeffekte.“

Der Schwenk zur Gemeinschaftsschule kommt nicht allein aufgrund von neuen Überzeugungen zustande. Druck gemacht haben in gewisser Weise die Eltern, die einfach mit den Füßen abgestimmt haben. War der Jahrgang fünf in den vergangenen Jahren drei- oder vierzügig, sind in diesem Jahr gerade mal zwei Klassen mit insgesamt 53 Schülern zusammengekommen. „Wir sind ein Dienstleistungsbetrieb“, sagt Kreft, „der das pragmatisch zur Kenntnis nehmen muss, was Eltern und Schüler wollen.“ Aber Kreft fügt hinzu, dass die bisherigen Erfahrungen in den Klassen fünf und sechs (Orientierungsstufe) so ermutigend seien, dass die Lehrerschaft auch optimistisch in die Zukunft schaue. Die Regionalschule sei trotz anderslautender Bekundungen für viele Eltern doch nur eine „Restschule“.

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