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Plön Sorgen um die Freibad-Zukunft
Lokales Plön Sorgen um die Freibad-Zukunft
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19:13 26.08.2017
Von Andrea Seliger
Das Picknick der Initiative zum Erhalt des Freibads lockte am Sonnabend eine Reihe von Besuchern in die Grillecke. Quelle: Andrea Seliger
Schwentinental

Trotz des warmen Wetters ist der Besucherandrang am Sonnabend nur mäßig - wie schon während des gesamten Sommers. Die Picknick-Gäste stellen Vermutungen zur Ursache an: die schon in der dritten Saison gesperrte 103-Meter- Rutsche, die für Kinder einst so attraktiv war, sich aber nicht mehr reparieren lässt, die B76-Baustelle, die Badegäste aus Preetz zu Umwegen zwingt, das grundsätzlich eher schlechte Wetter dieses Sommers und Neuorientierung angesichts der bevorstehenden Schließung. Die Anwesenden sind alle Freibadnutzer und wünschen den Erhalt: „Wenn Schwentinental kein Freibad mehr hat, geht ein Stück Lebensqualität verloren“, meint beispielsweise Gregor Friebe. Allerdings müsse es saniert und auch besser vermarktet werden: „Ich würde statt 4 Euro auch 5 Euro Eintritt zahlen, wenn ich dafür vernünftige Qualität bekomme.“

Für Sanierung und Erhalt des Bades wollen Sarah Lossau, Dörte Stange und Christoph Schaarschmidt demnächst Unterschriften sammeln und einen Bürgerentscheid erzwingen. Zurzeit warten sie noch auf die Kostenberechnung aus dem Rathaus.  „Am Geld sollte es nicht scheitern, wenn die Bürger dafür sind“, so Lossau, die sich auch Sponsoring-Modelle vorstellen kann. „Ich möchte, dass auch meine Kinder hier schwimmen lernen können“.

Bürgerbefragung möglich

In der Diskussion ist aber auch die Idee von Bürgermeister Michael Stremlau, nach dem Vorbild von Trittau eine Bürgerbefragung durchzuführen. Darüber soll die Stadtvertretung auf ihrer nächsten Sitzung, voraussichtlich Anfang Oktober, entscheiden. Lossau und ihre Mitstreiter sind noch skeptisch, da eine solche Befragung normalerweise nicht bindend ist. 

Die Hoffnung der Stadt ruht zurzeit auf den Bohrungen, die in der ersten Septemberwoche durchgeführt werden sollen. Wenn der Betonboden in Ordnung sei, wäre eine Sanierung schon für 2,5 Millionen Euro möglich, so Bürgervorsteherin Angelika Lange-Hitzbleck. Alle anderen Sanierungskonzepte waren bisher teurer. Wegen dieser Bohrungen wird das Bad bereits am 1. September geschlossen.

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