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Plön Weg frei für Standortgutachten
Lokales Plön Weg frei für Standortgutachten
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11:27 04.10.2019
Von Frida Kammerer
Der neue Standort für die Schwimmhalle soll von zwei Gutachten bestimmt werden. Quelle: Frida Kammerer
Laboe

Außerdem soll den umliegenden Gemeinden wie Heikendorf und Schönberg, die ebenfalls von der Schwimmhalle profitieren und einen Bau auf eigenem Grund in Erwägung ziehen, ein Angebot gemacht werden: Die jährlichen Betriebskosten der Schwimmhalle belaufen sich auf rund 500.000 Euro. Laboe bietet an, dass wenn die Schwimmhalle in der Gemeinde bleibt, 200.000 Euro zu übernehmen. Bisher wurde genau berechnet, wie viele Kinder aus welcher Gemeinde die Schwimmhalle Laboe fürs Schulschwimmen besuchen und die Kosten so anteilig unter den Nachbarorten aufgeteilt. Nach dem neuen Angebot von Laboe würden die anderen Gemeinden die übrigen 300.000 Euro untereinander aufteilen müssen. "Unser Angebot hat in den Gemeinden, die sich ebenfalls um die Schwimmhalle bemühen, Wirkung gezeigt", sagt Laboes Bürgermeister Heiko Voß. Auch dass schon im Werkausschuss einstimmig für das Angebot abgestimmt wurde, sei positiv aufgenommen worden: "Unsere Einigkeit zeigt Wirkung und verschafft uns Glaubwürdigkeit."

Kreis beteiligt sich an Neubau der Schwimmhalle Laboe

Im Falle eines Neubaus bleiben die Gemeinden nicht auf den Gesamtkosten sitzen: Der Plöner Kreistag hatte schon vor zwei Jahren zugesagt, 15 Prozent der förderfähigen Kosten zu übernehmen. Für die Machbarkeitsstudie stehen 50.000 Euro bereit – unter Voraussetzungen.

Schönbergs Bürgermeister Peter Kokocinski sagte Anfang August, dass Schönberg nicht daran interessiert sei, die Schwimmhalle nach Schönberg zu holen, sondern "interessiert an Schwimmmöglichkeiten" sei. Das Gutachten von 2017 hatte mit Verweis auf die Kombination aus Schulstandort und Schwimmstätte Schönberg ins Gespräch gebracht. Kokocinski hatte indessen betont, man solle "nicht ohne Laboe planen".

Vor der Abstimmung gab es keine wirkliche Diskussion – über den Antrag selbst waren sich alle Fraktionen einig. "Wir freuen uns, dass nach sechs Jahren und viel Wartezeit, Laboe sich zum Standort bekennt", sagte der Grünen-Fraktionsvorsitzende Martin Opp. Sein CDU-Kollegen Günter Petrowski stimmte Opp zu: "Gut, dass der Entschluss endlich da ist." Die Laboer Wählergemeinschaft (LWG) gab zu bedenken: "Wir können es uns nicht leisten, weiter rumzuhühnern", sagte Jan Plagmann und wiederholte die Ankündigung, dass die LWG bei Stillstand der Thematik sich wieder um die Schließung bemühen würde. "Die Standortfrage ist noch offen – wenn es von Vorteil ist, dann ist auch der aktuelle Standort möglich", sagte der fraktionslose Gemeindevertreter Karl-Christian Fleischfresser und bedankte sich bei den Fraktionen für die Einigkeit.

Werkausschuss stimmt für Schwimmhalle Laboe

Der Werkausschuss Hafen, Tourismus und Schwimmhalle hatte sich Ende August dafür ausgesprochen, die Schwimmhalle in Laboe zu erhalten. Für einen entsprechenden Antrag der SPD hatten alle elf stimmberechtigten Ausschussmitglieder votiert. Damit war die zunächst von der (LWG) beantragte Schließung vom Tisch.

Die Wählergemeinschaft hatte den Ausschuss vor die Wahl stellen wollen, die Meerwasserschwimmhalle zum 31. Dezember 2019 oder 30. Juni 2020 zu schließen. Schon zu Beginn der Sitzung zog die LWG ihren Antrag zugunsten des SPD-Antrags zurück.

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