Segler in Möltenort: Frischer Wind für die Jgendarbeit
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Plön Frischer Wind für die Jugendarbeit
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17:07 19.06.2020
Von Nadine Schättler
Das neue Team für die Jugendlichen in der Möltenorter Seglerkameradschaft (von links): Monja Fock und Britta Sperber (Jugendwartinnen) sowie Trainer Jan Sperber. Quelle: Nadine Schättler
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Heikendorf

Die erste Amtshandlung von Britta Sperber und Monja Fock, die im März die Aufgabe des Jugendwarts im MSK gemeinsam übernommen hatten, war weniger erfreulich. Wegen Corona mussten sie alle Kinder und Jugendlichen informieren, dass das Training für viele Wochen ausgesetzt wird. Knapp unter 100 Mädchen und Jungen segeln im MSK. Wenn es nach dem neuen Führungsduo ginge, das von Ehemann und Trainer Jan Sperber tatkräftig unterstützt wird, dürften es zukünftig mehr sein.

Viele Nachfragen für Neuaufnahmen

„Wir hatten noch nie so viele Nachfragen für Neuaufnahmen wie in diesem Jahr“, sagt Jan Sperber. Doch nicht nur die Corona-Krise hindert die Jugendbetreuer derzeit wegen der geltenden Kontakt- und Hygienebeschränkungen daran, weitere junge Segler aufzunehmen, auch ein Mangel an qualifizierten Trainern sorgt für Engpässe in der Jugendarbeit. „Das ist eigentlich unser wichtigstes Ziel, neue Trainer zu gewinnen“, sagt Britta Sperber, die momentan froh ist, dass der Segelsport für die Jüngsten überhaupt wieder anlaufen kann.

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Homepage bald in neuer Optik

Mit gutem Beispiel voran geht Ehemann Jan Sperber, der sich während der Corona-Krise spontan bereit erklärte, als Trainer mit anzupacken. „Ich arbeite derzeit im Homeoffice, sodass ich diese Aufgabe gut übernehmen kann“, erklärte er. Er hat seitdem auch genügend Zeit, um die Homepage der Seglerkameradschaft auf Vordermann zu bringen und regelmäßig zu pflegen (msk-segeln.de). Diese erscheint seit kurzem in moderner Optik, und auch ein Instagram-Account wurde eingerichtet. „Wir wollen unseren öffentlichen Auftritt in Schwung bringen und den Verein ein bisschen verjüngen“, so Sperber.

Drei neue Optis uns ein Sicherungsboot getauft

Von den insgesamt 350 Mitgliedern des MSK sind viele ältere oder ganz junge Segler dabei. Einige der Kinder und Jugendlichen seien sehr engagiert, so das Jugendbetreuer-Team, aber eben auch zu jung für einen Trainerschein. Um die Jugendarbeit insgesamt aufzuwerten, wurden jetzt drei neue Optis und ein 28.000 Euro teures Sicherungsboot getauft, die zum Teil aus privaten Spenden angeschafft werden konnten. „Wir wollen ein modernes Training anbieten und dazu gehören vernünftige Boote, konstante Trainer, eine gute Jugendarbeit und natürlich jede Menge Spaß“, sagt Jan Sperber.

Die beliebten Jugendfreizeiten in den Ferien müssen wegen der Corona-Kontaktbeschränkungen in diesem Jahr für Externe und Anfänger allerdings ausfallen. Für alle Vereinskinder bemühen sich die Jugendbetreuer derzeit, das komplette Trainingsangebot in Optis und Jollen inklusive Regatta-Training bis nach den Sommerferien wieder hochzufahren.

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