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Plön Selenter Bürgermeisterin sieht bei der Blomenburg die Chance für einen Neuanfang
Lokales Plön Selenter Bürgermeisterin sieht bei der Blomenburg die Chance für einen Neuanfang
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15:05 17.04.2009
Selent

Sie hofft dennoch, dass das Projekt nicht als völlig verloren gemeldet werden muss.

Das Blomenburg-Desaster ist in Selent Tagesgespräch. Doch das Risiko, dass die Gemeinde Selent nach dem Ausscheiden des Investors möglicherweise Fördergelder zurückzahlen muss, hält Josten zunächst einmal nicht für akut. „Wenn Hartmann nicht mehr weiter macht, ist die Trägergesellschaft aufgefordert, eine Nachfolgeregelung zu finden oder das Technologiezentrum selbst zu betreiben“, betonte Josten. Auch das Einsetzen eines Geschäftsführers hält sie für möglich.

„Wesentlich ist, was Landrat Gebel als Vorsitzender der Trägergesellschaft entscheidet“, wiegelte die Bürgermeisterin ab, die hofft, „dass die Chance für Selent noch nicht vertan ist.“ Zu der Forderung der in dieser Legislaturperiode neu gegründeten und im Mai 2008 mit zwei Sitzen in die Gemeindevertretung gewählten OBS-Fraktion (Offene Bürgerliste Selent), sowohl Gebel als auch die Bürgermeisterin sollten als Konsequenz eines möglichen Hartmann-Ausstiegs ihre Ämter niederlegen, sagt Antje Josten: „Selent hat nur eine Stimme in der Trägergesellschaft, der Kreis Plön sieben. Ich habe keinen Beschluss alleine gefasst. Die damaligen Gemeindevertreter Selents waren sich über die Fraktionen hinweg einig, dass das Projekt eine große Chance für die Gemeinde sein könnte.“

Nach Überzeugung von Antje Josten wäre das historische Jagdschloss Blomenburg ohne den Investor mittlerweile eine Ruine. „Ich hoffe, dass es auch ein Neuanfang sein kann, wenn Hartmann tatsächlich aus dem Vertrag aussteigt.“ Immerhin gäbe es auf dem Selenter Heidberg mit dem modernen Technologiezentrum ein funktionierendes Gebäude mit vielfältigen Möglichkeiten. „Der Gegenwert ist da.“ Enttäuschung angesichts der Aussicht, dass Hartmann nach seinen vielen Versprechungen nun das Handtuch schmeißt und auch die Baugrundstücke bisher weitestgehend unverkauft sind, räumte Antje Josten ein: „Ich habe mir auch mehr vorgestellt.“ Eine Arbeitsgruppe, zu der auch Hartmann gehört, lotet derzeit neue Verkaufs-Möglichkeiten für die Grundstücke aus. Am Montag wird Gebel aus dem Urlaub zurückkehren. Seine Antworten werden mit Spannung insbesondere in der Gemeinde Selent erwartet.

jem

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