Sozialverband im Kreis Plön: Mehr als 10.000 Mitglieder
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17:56 24.10.2019
Von Anne Gothsch
Annegret und Klaus Boller bekamen von Kerstin Damer (links) und Gudrun Karb (Zweite von links) ein Präsent, weil das Ehepaar die 10.000er-Marke bei der Anzahl der Mitglieder im SoVD-Kreisverband geknackt hat. Quelle: Anne Gothsch
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"Es spricht sich immer mehr herum, dass wir den Bürgern kompetente fachliche und sozialrechtliche Beratung bieten können und ihnen auch beim Durchsetzen ihrer Rechte juristisch zur Seite stehen", sagt die Kreisgeschäftsführerin Kerstin Damer. Mittlerweile bekämen viele Menschen auch in Arztpraxen, Kliniken oder anderen sozialen Einrichtungen die Empfehlung, sich an den Sozialverband zu wenden", ergänzt die Kreisvorsitzende Gudrun Karp.

Auch Annegret und Klaus Boller hatten im Bekanntenkreis viel Positives über den Sozialverband gehört und sich dann im Internet über dessen Arbeit sowie die Möglichkeiten einer Mitgliedschaft informiert. "Wenn man älter wird, braucht man ja doch mal den einen oder anderen Rat. Außerdem hatten wir auch einige konkrete Fragen zum Thema Pflegebedürftigkeit. Bei der Kreisgeschäftsstelle des SoVD konnte man uns da schnell weiterhelfen", berichtet Klaus Boller.

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Aktuelle Erfolgsquote bei Widersprüchen liegt bei 46 Prozent

Es sei schon ein gewaltiger Unterschied, ob sich eine Einzelperson durch den Dschungel der Bürokratie kämpfen und juristische Auseinandersetzungen durchhalten müsse, oder ob ein starker Verband mit fachkundigen Mitarbeitern und Juristen dabei zur Seite steht. "Nach wie vor wissen viele Menschen schlichtweg nicht, dass sie in bestimmten Lebenssituationen finanzielle oder sonstige Hilfe in Anspruch nehmen können", erklärt Gudrun Karp. Bei den Mitgliedern seien alle Altersklassen vertreten, auch Eltern mit kleinen Kindern, die aufgrund von schweren Erkrankungen Hilfe benötigten, etwa von Kranken- oder Pflegekassen.

Kerstin Damer verweist darauf, dass allein seit Jahresbeginn im Auftrag von Mitgliedern 628 Anträge auf finanzielle Unterstützung oder Sachleistungen von Renten-, Kranken-, Pflege- oder anderen Versicherungen gestellt und 283 Widersprüche gegen Bescheide erhoben wurden. "Bei den Widersprüchen konnten wir in 46 Prozent der Fälle einen Erfolg erzielen. Das heißt im Umkehrschluss, dass fast jeder zweite Behördenbescheid fehlerhaft oder anfechtbar ist."

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