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Plön Schluss mit „Nun ist Schulz“
Lokales Plön Schluss mit „Nun ist Schulz“
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11:08 10.02.2018
Von Hans-Jürgen Schekahn
Die Moderatoren des SPD-Empfangs Christian Otto (links) und Aylin Cerrah interviewen die Bügermeister Lars Winter (Plön, 2. von links) und Peter Kokocinski (Schönbrg). Quelle: Hans-Jürgen Schekahn
Krummbek

Noch vor einem Jahr feierte die Kreis-SPD beim selben Anlass ihren Martin Schulz. „Jetzt ist Schulz“ lautete damals das Motto. Nun gab es eine Reihe von Spitzen gegen Schulz vor 170 Gästen in Witts Gsthof in Krummbek. Die Moderatoren des Abends, Aylin Cerrah und Christian Otto, interviewten die beiden SPD-Bürgermeister Lars Winter (Plön) und Peter Kokocinski (Schönberg). Ihre Wahl an die Verwaltungsspitzen gehörte im vergangenen Jahr zu den wenigen Erfolgserlebnissen der Sozialdemokraten bei anstehenden Wahlen. Auf die Frage, welches Erfolgsrezept hinter ihrem Wahlsieg stand, antwortete Winter unter anderem: „Ehrlich sein und Versprechen halten.“ Im Saal brandete an dieser Stelle Beifall auf. Ein Seitenhieb gegen Schulz, den Winter Stunden zuvor schon in den sozialen Medien unter ebenso großer Resonanz ausgeteilt hatte.

Auch Kreisvorsitzender Norbert Maroses hielt sich nicht mit Kritik an Berlin zurück. „Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren ziemlich ähnlich“, zitierte er Joachim Ringelnatz. Maroses hatte herausgefunden, dass der Tag des Neujahrsempfanges und des Schulz-Rückzuges passenderes auch der Internationale Tag der Zahnschmerzen war. „Der Tag erinnert daran, wie Schmerzen künftig zu vermeiden sind.“ 

Die Kreis-SPD verstand ihren Neujahrsempfang auch als Zeichen der Erneuerung. Nicht nur, dass mit Cerrah und Otto zwei junge Nachwuchspolitiker durch den Abend führten. Maroses stellte heraus, dass von den 23 Direktkandidaten zur Kreistagswahl sechs unter 30 Jahre seien. „Im Kreis Plön bekommen wir die Erneuerung hin, personell und inhaltlich.“ Der Abend sei auch ein Zeichen des Generationswechsels. Kein Zweifel, dass Maroses sich den auch bei der Bundespartei wünschte.

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