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Plön Politik stärkt der Polizei den Rücken
Lokales Plön Politik stärkt der Polizei den Rücken
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17:16 18.04.2018
Von Silke Rönnau
Foto: Ralph Herzfeld, stellvertretender Polizeistationsleiter in Preetz, informierte die Stadtvertreter über Steinwürfe auf die Dienststelle und die Beamten.
Ralph Herzfeld, stellvertretender Polizeistationsleiter in Preetz, informierte die Stadtvertreter über Steinwürfe auf die Dienststelle und die Beamten. Quelle: Silke Rönnau
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Preetz

Der Plöner Revierleiter Michael Martins berichtete zum Auftakt noch einmal, wie es zu der Anordnung des "gefährlichen Ortes" und zu den massiven Kontrollen in der Innenstadt gekommen war. Anschließend erläuterte der stellvertretende Stationsleiter Ralph Herzfeld die Geschehnisse in der Nacht vom 9. auf den 10. April, als zwei Jugendliche Steine auf die Dienststelle und auf Polizeibeamte geworfen hatten.

Die Mehrheit verhält sich friedlich

„Die Jugendlichen müssen für ihr Verhalten geradestehen“, wurde in der parteiübergreifenden Resolution gefordert. Die Prävention mit Streetwork-Arbeit, der Runde Tisch und der Ausbau von Angeboten für die Jugend – beispielsweise mit dem vom Streetworker betreuten Haus am Sandberg als Treffpunkt – sollen fortgeführt werden. Damit unterstütze man auch die Arbeit der Polizei. „Schließlich weisen wir darauf hin, dass die große Mehrheit der Jugendlichen in Preetz sich friedlich verhält.“

Bürgervorsteher Hans-Jürgen Gärtner betonte, dass man an einem Strang ziehe. „Wir wollen, dass die Stadt Preetz mit solchen Situationen gut zurechtkommt.“ Wenn die Politik dazu beitragen könne beispielsweise durch die Bereitstellung finanzieller Mittel, „dann werden wir das auch tun“. 

Maßnahmen gehen in die richtige Richtung

Katy Hagelberg, Vorsitzende des zuständigen Ausschusses, fragte Herzfeld, ob man noch mehr machen könne. „Jetzt geht’s ja darum, ob Sie sich von uns noch irgendetwas wünschen, ob Sie irgendetwas brauchen oder was Sie als sinnvolle Maßnahmen sehen.“ Doch Herzfeld betonte, dass alle bisherigen Maßnahmen bereits in die richtige Richtung gingen.

Bürger zeigten Solidarität mit der Polizei

Martins bedankte sich noch einmal für die Solidarität der Politiker und auch der Bürger, von denen viele Anrufe gekommen seien: „Das tut wirklich sehr gut – das sind kleine Aufmerksamkeiten, die aber eine ganz große Wirkung entfalten.“ Er bedankte sich außerdem für die fraktionsübergreifende Erklärung: „Ich denke, wir sollten gemeinsam fortschreiten, dann werden wir auch Erfolg haben.“

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