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Plön Vertretung einstimmig für Förderantrag
Lokales Plön Vertretung einstimmig für Förderantrag
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13:42 13.09.2018
Volle Schwimmbecken in Raisdorf Anfang August: Die Stadtvertretung Schwentinental hat jetzt beschlossen, die Förderung für eine Sanierung als konventionelles Sportbad zu beanstragen. Quelle: Merle Schaack
Schwentinental

Die politischen Vertreter hatten sich bei der Frage nach dem Konzept in zwei Lager geteilt: Die einen favorisierten ein Naturbad, die anderen wollten ein reines Sportbad erhalten. Auf der Sondersitzung der Stadtvertreter am Mittwochabend ging der nachträgliche Beschluss über den umstrittenen Förderantrag auf Bundesmittel für die konventionelle Sanierung einstimmig durch - ohne Enthaltungen.

Bürgermeister Stremlau: Baubeginn in diesem Winter

Entscheidend für das Umschwenken der Naturbad-Befürworter von Grünen, WIR und FDP, waren Informationen über den Zeitverlauf einer Sanierung. Bürgermeister Michael Stremlau versicherte, dass die Planungen bis zu einem möglichen positiven Bescheid im Dezember parallel „auf allen Ebenen“ weiterlaufen und wie geplant in diesem Winter mit dem ersten Bauabschnitt begonnen werden könne.

Geschätzte 3,1 Millionen Euro kostet die Sanierung des Freibads Raisdorf

Stremlau informierte auch über die mögliche Höhe der Fördersumme: nämlich eine Million Euro. „Fairerweise muss gesagt werden, dass das Programm immer stark überzeichnet gewesen ist und nur etwa 6 Prozent der Bewerber davon profitieren“, so Stremlau.  Grünen-Fraktionssprecher Andreas Müller sah trotz grundsätzlicher Zustimmung zu der Bewerbung ein Kostenrisiko. Denn neben den geschätzten Sanierungskosten von 3,1 Million Euro kommen 600000 Euro für die Wasseraufbereitungsanlage, das Kleinkinderbecken mit Strandlagune und die Photovoltaikanlage dazu, um das innovative Kriterium des Bundesprogramms zu erfüllen. Müller: „Für unsere Begriffe ist das eine Mogelpackung.“

Norbert Scholtis (CDU): "Es gibt eine demokratische Entscheidung"

CDU-Sprecher Norbert Scholtis warf den Grünen vor „sich den Frust von der Seele zu reden“ und einen letzten Versuch zu unternehmen, das Naturbad „durch die Hintertür“ ins Spiel zu bringen. „Sie müssen endlich akzeptieren, dass es eine demokratische Entscheidung gibt“, so Scholtis, der Applaus von den Zuhörern erntete. Auch SPD-Chef Volker Sindt drängte nach vorne: „Mehrkosten wird es geben. Aber wir müssen jetzt zu Potte kommen. Das ist das, was die Schwentinentaler wollen.“

Für die Zuhörer im gut besuchten Bürgersaal des Rathauses waren dies offensichtlich die vorerst letzten Zwischentöne in Sachen Freibadsanierung. Mit dem einstimmigen Beschluss, dem sich selbst die Naturbad-Befürworter nicht enthielten, hat der Förderantrag für die konventionelle Sanierung jetzt die notwendige Rückendeckung bekommen. Nach Abschluss des Bewerberverfahrens soll laut Beschluss „unverzüglich“ mit dem Bauprogramm fortgefahren werden. Falls es keine Fördermittel gibt, wird es wahrscheinlich auch keine Wasseraufbereitungsanlage, kein Photovoltaik und statt eines Kleinkinderbeckens mit Strandbereich ein Planschbecken wie bisher geben.

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