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Plön Ein E-Antrieb ist nicht immer möglich
Lokales Plön Ein E-Antrieb ist nicht immer möglich
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20:28 17.02.2020
Von Jördis Merle Früchtenicht
Stadtwerke-Vorstand Jürgen Schäffner (links) und Baubetriebshofshof-Leiter Heiner Rausch stellen den neuen E-Transporter des Baubetriebshofs der Stadtwerke Plön vor. Quelle: Jördis Früchtenicht
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Plön

Das neue Fahrzeug soll vor allem in der Stadtreinigung zum Einsatz kommen, aber auch bei der Wegekontrolle auf Rad- und Fußwegen oder beim Gießen der Pflanzen im Sommer. Der kleine Transporter ist Ersatz für das erste E-Fahrzeug des Baubetriebshofs, dessen Leasingvertrag nach fünf Jahren ausgelaufen war. „Der Tausch war nötig, bei dem ersten Pritschenfahrzeug ging die Akkuleistung zuletzt stark nach unten“, erklärt Heiner Rausch, Leiter des Baubetriebshofs.

Zweiter E-Transporter der Stadtwerke Plön kommt im Mai

Ab Mai soll ein weiterer E-Transporter hinzukommen. Ist er da, umfasst der Fuhrpark des Baubetriebshofs 13 Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und zwei mit E-Antrieb. „In der E-Mobilität liegt die Zukunft“, so Jürgen Schäffner, Vorstand der Stadtwerke Plön. Man müsse allerdings schauen, ob die Anwendungsfälle einen E-Antrieb zuließen. Rausch ergänzt, dass ein Elektro-Motor dann schwierig sei, wenn die Anbaugeräte eine hohe Leistung bräuchten, etwa bei Kehrmaschinen. „Die Modelle, die es gibt, sind noch nicht so ausgereift. Da wollen wir kein Risiko eingehen.“

Besser sehe es bei den Handmaschinen aus, die die Mitarbeiter des Baubetriebshofs nutzen. Hier sei seit Jahren Akkutechnik im Einsatz. „Bei den Motorsägen gibt es dadurch kein Leerlaufgeräusch mehr“, erläutert Rausch. Auch elektrische Heckenscheren würden genutzt.

Bei den Laubpustern setze man allerdings weiter auf Verbrennungsmotoren. „Bei allem, was eine hohe Drehzahl hat und viel Kraft braucht, hakt es“, so Rausch mit Blick auf Geräte mit E-Antrieb. 

Carsharing und Sprottenflotte könnten nach Plön kommen

Die Bemühungen der Stadtwerke passen zum Bestreben der Stadtverwaltung, mehr E-Mobilität in Plön zu etablieren. Zwar sind laut Stadtsprecher Frank Neufeind von städtischer Seite momentan keine weiteren Ladesäulen für E-Fahrzeuge geplant, man wolle aber Carsharing in die Stadt bringen.

Einen weiteren Beitrag für einen nachhaltigeren Verkehr könnten zudem Fahrräder der Sprottenflotte leisten. Die Gespräche mit dem Mobilitätsmanagement der Kiel-Region liefen, so Neufeind. „Wir müssen nun schauen, an welchen Stellen in der Stadt die Fahrräder stehen können.“ Das Leihradsystem der Kiel-Region könnte 2021 nach Plön kommen.

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