Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Plön Wunsch nach einem Steinwall
Lokales Plön Wunsch nach einem Steinwall
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
19:00 30.01.2019
Von Hans-Jürgen Schekahn
Hohwachts Bürgermeister Karsten Kruse (rechts) zeigt Tourismusminister Bernd Buchholz die Schäden an der Steilküste. Oberhalb verlaufen ein Weg und liegt eine Aussichtsplattform. Quelle: Hans-Jürgen Schekahn
Anzeige
Hohwacht

Das macht die Situation bedenklich: Oberhalb verläuft der Wanderweg und liegt eine Aussichtsplattform. Die Abbruchkante nähert sich ihnen.

Steinwall kann der Steilküste helfen

Dabei zeigte Hohwachts Bürgermeister Karsten Kruse seinem Gast aus dem Wirtschaftsministerium, wie mit relativ geringen Aufwand eine Steilküste geschützt werden kann. Die Gemeinde hat vor vielen Jahren in Alt-Hohwacht aus Findlingen und Lehm einen Wanderweg angelegt. Dieser Stein-Teppich am Fuß der Steilküste bremst die Wucht der Wellen. Den Antrag der Gemeinde diesen Schutz auch auf den übrigen Bereich auszuweiten, lehnte die Behörden bisher aus Naturschutzgründen ab.

Anzeige

Abbrüche an Feldern weniger schwerwiegend

Minister Buchholz, der mit seinen Mitarbeitern in Hohwacht zu einer Jahrestagung weilte, fand den Wunsch der Gemeinde nach einem kleinen Steindamm verständlich. Wenn man den Kräften der Natur weiter freien Lauf ließe, könne man diese Ecke aufgeben, urteilte er vor Ort im Angesicht der Abbruchkante. Er erkannte an, dass in der Ortslage Hohwacht das Problem einer Steilküste sich anders darstellt als auf freiem Feld. 

„Rekordverdächtig“ nennt Thorsten Dittkuhn, Leiter der Agentur für Arbeit in Kiel, die Arbeitslosenzahlen im Kreis Plön im Jahr 2018 – weil sie so niedrig sind wie lange nicht mehr. Im Jahresdurchschnitt waren 2928 Menschen arbeitslos – damit liegt die Zahl 10,4 Prozent unter dem Ergebnis von 2017.

Anja Rüstmann 30.01.2019

In der Schule hatte Jan Reinhold aus Schönberg in Mathematik immer eine „drei oder vier“. Dann kam das Studium: Wirtschaftsingenieurwesen und Elektrotechnik an der Universität Kiel. Für seine Abschlussarbeit gewann er jüngst den mit 3000 Euro dotierten Dr.-Werner-Petersen-Preis.

Alev Doğan 30.01.2019

Er möchte dorthin blicken, wohin noch kein Mensch geschaut hat: zum Urknall vor 14 Milliarden Jahren. Der Astrophysiker Prof. Volker Bromm legte 1987 sein Abitur in Lütjenburg ab. Für einen Vortrag über die Anfänge des Kosmos kehrte der Wissenschaftler zurück an „sein“ Gymnasium.

Hans-Jürgen Schekahn 30.01.2019