Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Plön Kampf um Radwegebau nimmt Fahrt auf
Lokales Plön Kampf um Radwegebau nimmt Fahrt auf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:00 07.02.2019
Von Silke Rönnau
Sie kämpfen gemeinsam dafür, dass der Radweg - der zurzeit hinter der Autobahnbrücke endet - dahinter bis zur Gemeindegrenze Stolpe/Ascheberg fortgeführt wird und auch Radwege an der Verbindungsstraße bis Löptin sowie an der Kreisstraße von Bundhorst bis Kühren gebaut werden: Gero Storjohann (Bundestagsabgeordneter, von links), Uwe Mewes (Bürgermeister Löptin), Matthias Stührwoldt (stellvertretender Bürgermeister Stolpe), Melanie Bernstein (Bundestagsabgeordnete), Holger Bajorat (Bürgermeister Stolpe), Claus Timmermann (Bürgermeister Kühren), Thomas Wendt (Vorsitzender Bau-, Wege- und Umweltausschuss Stolpe) und Alexander Hennschen (zweiter stellvertretender Bürgermeister Stolpe). Quelle: Silke Rönnau
Stolpe

Im Zuge der Ausbauarbeiten der B 404 zur A 21 verschwinden, wie berichtet, die bisherigen Radwege. Besonders betroffen ist Löptin. Die Straße Wischhof, die bisher an der B 404 endete, wird nun als neue Verbindungsstraße parallel zur A 21 bis zum Anschluss am Brückenbauwerk bei Nettelau weitergeführt.

Schmale Straße bereitet Löptin Sorgen

Die Trasse ist fünfeinhalb Meter breit und wird mit Leitplanken begrenzt, berichtet Bürgermeister Uwe Mewes. Die Bushaltestelle am Ende der alten Trasse fällt weg. Wer zukünftig den ÖPNV nutzen möchte, muss weiter bis zum P+R-Platz Nettelau.  „Man kann die Schulkinder nicht morgens in der Dunkelheit zur Bushaltestelle schicken“, meint Melanie Bernstein angesichts der schmalen Straße.

Stolpe wünscht sich Lückenschluss an der L 67

Stolpes Bürgermeister Holger Bajorat wünscht sich einen Lückenschluss. Bisher führe der Radweg von Stolpe bis Nettelau und dort über das neue Brückenbauwerk über die Autobahn. „Und dann endet er 150 Meter weiter im Niemandsland“, bedauert Bajorat. Es fehlten rund drei Kilometer bis zur Gemeindegrenze von Stolpe und Ascheberg. Und Kührens Bürgermeister Claus Timmermann setzt sich für einen Radweg-Neubau an der Kreisstraße 19 von Bundhorst bis Kühren ein, um so eine durchgehende Verbindung bis Preetz herzustellen. 

Storjohann: Bund hat wenig Einfluss

Von dem Treffen mit dem radverkehrspolitischen Sprecher Gero Storjohann erhofften sich die Bürgermeister neue Anstöße. Auch Storjohann sah es als sinnvoll an, dass zwischen Löptin und Nettelau ein gesicherter Radweg entsteht. „Nicht nur für die Touristen, sondern vor allem für die Schüler“, meinte er. Allerdings habe der Bund wenig Einfluss darauf. Mittel für den Radwegeausbau flössen vom Bund an das Land. Das wiederum schaue auf die Prioritätenlisten der Kreise bei den Radverkehrskonzepten.

Bajorat: "Unsere Ecke des Kreises nicht vergessen"

Bajorat will noch einmal das Gespräch mit den Kreistagsabgeordneten suchen und Druck machen. „Sie sollen unsere Ecke des Kreises nicht vergessen“, sagt er: „In den vergangenen Jahren ist hier nichts passiert.“

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Innenminister Hans-Joachim Grote, der am Montagabend auf Einladung der CDU-Ortsverbände Kalübbe, Dersau und Nehmten zu Gast in Dersau war, bekam einige „Hausaufgaben“ mit. So wies der Wehrführer der Feuerwehr Nehmten, Martin Herzog, auf Kommunikationsprobleme mit der Leitstelle in Kiel hin.

Anne Gothsch 07.02.2019

Die Weidelandschaft Postseefeldmark ist ein Paradies für viele Tiere. Nun will Preetz nicht nur am Stadtrand, sondern angesichts des Insektensterbens auch innerstädtisch mehr tun. Der Ausschuss für Natur und Klimaschutz folgte dem CDU-Antrag, Teile der städtischen Grünflächen zu renaturieren.

Silke Rönnau 06.02.2019

So schnell kann man vor ein deutsches Gericht kommen. Ein 34-Jähriger Gastronom soll beim Verkauf seines Autos betrogen, die Technik manipuliert haben. Der Richter vom Amtsgericht Plön fand dafür keinerlei Beweise. Freispruch.

Hans-Jürgen Schekahn 06.02.2019