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Plön Die Raserei auf dem Acker
Lokales Plön Die Raserei auf dem Acker
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14:51 27.08.2018
Von Hans-Jürgen Schekahn
Die Wagen wirbeln hohe Staubfontänen hoch. Die unteren Schichten des Ackers sind trotz des Regens noch staubtrocken. Quelle: Hans-Jürgen Schekahn
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Panker

Albert Kusche (56) ist stolz auf sein Alfa Romeo 164. Der ging schon mit seinen 143 PS beim ersten Stoppelfeldrennen 2007 auf die Strecke. Damit ist der Wagen des Gemeindearbeiters aus Panker das dienstälteste Auto des Motor-Cross-Rennens. Von außen betrachtet sieht es aus wie eine Schrottkiste mit Beulen. Das schmälert die Liebe nicht. Mit Freunden habe er ihn damals zusammengebaut, so Kusche. Alles original.

„Den V8-Motor juckt das nicht so.“

Martin Rath aus Köhn gehört ebenfalls zu den Männern der ersten Stunde des Stoppelfeldrennens. Der Baumaschinenführer geht mit einem Audi A4 an den Start. 300 PS treiben das allradgetrieben Gefährt an. Probleme mit der nach wenigen Runden aufgewühlten Ackerkrume hat Rath mit seinem Wagen nicht. Der zieht einfach durch. „Den V8-Motor juckt das nicht so.“ Acht Rennen fährt der begeisterte Hobby-Motorsportler im Jahr, die in der Wertung für den ADAC-Cup stehen.

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Der Gewinner bis 1400 Kubikzentimeter Hubraum: Kevin Langfeldt (Lütjenburg); bis 1600 Tim Seyrup; bis 1800 Daniel Antolic (Schwartbuck); bis 2000 Stefan Scharffenberg (Steinhorst); ab 2000 André Schieler (Satjendorf); Eigenbau und Allrad: Dirk Schneekloth (Satjendorf); Schrauberlauf: Andreas Wohlert (Lütjenburg). Das Finale der besten Drei aller Starterklassen gewann Stefan Scharffenberg vor Kevin Langfeldt und Maß Maßmann (Kaköhl).

Fotostrecke: Die Raserei auf dem Acker
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