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Plön Buchholz verspricht schnelle Hilfe
Lokales Plön Buchholz verspricht schnelle Hilfe
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06:00 05.02.2019
Von Nadine Schättler
Die Ausmaße des Sturmtiefs "Zeetje" an den Schönberger Stränden zeigte Bürgermeister Peter Kokocinski (links) Wirtschafts- und Tourismusminister Bernd Buchholz. "Bei Nordost-Sturm knallt die Ostsee auf den Strand und zieht den ganzen Sand weg." Quelle: Nadine Schättler
Schönberg

Die Gemeinde Schönberg mit ihren langen Sandstränden ist von den Folgen des Sturmes zum Jahresanfang besonders betroffen. „Die Sanierung der zerstörten Strandbereiche und die Schaffung von nachhaltigen Maßnahmen für den Strand- und Küstenschutz in der Zukunft stellt Schönberg vor eine nicht zu bewältigende Aufgabe“, erklärte Bürgermeister Peter Kokocinski bei einer Ortsbegehung zusammen mit Minister Buchholz sowie Plöns Landrätin Stephanie Ladwig und Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses des Kreises Plön. Etwa 34.000 Kubikmeter Sand fehlen, fast alle der 25 Buhnenfelder stehen mit blankem Asphalt da.

Viele Anrufe von besorgten Gästen

Durch den Verlust des Sandes rechnet man in Schönberg auch mit wirtschaftlichen Einbußen. „Wir bekommen derzeit wöchentlich Anrufe von unseren Gästen. Die Leute sind total in Panik, je stärker das Thema in der Öffentlichkeit ist“, berichteten Thorsten und Kim-Sarah Meyer vom Hotel Strandräuber in Kalifornien über ihre Sorgen. Gerade erst hätten sie viel Geld in die Sanierung ihres Hotels gesteckt und fürchten nun, dass mit dem Sand auch die Gäste in Schönberg fern bleiben.

Minister mahnt langfristige Lösungen an

Obwohl das Wirtschafts- und Tourismusministerium in Kiel zuletzt noch keine Aussagen über finanzielle Hilfen für die Kommunen an der Ostsee machen wollte, signalisierte Buchholz angesichts des Ausmaßes der Sturmschäden am Schönberger Strand spontan seine Unterstützung. „Wir werden 2019 nicht umhin kommen, die touristischen Hotspots zu nennen und herzurichten. Dafür wird es schnelle Hilfe brauchen, und die wird es auch geben“, versprach der Minister. Buchholz mahnte erneut zu langfristigen Lösungen für den gesamten Küstenbereich, um nicht jedes Jahr über Soforthilfe diskutieren zu müssen.

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