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Plön Gemeinde bedauert Vertragskündigung
Lokales Plön Gemeinde bedauert Vertragskündigung
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20:00 19.06.2019
Von Dirk Schneider
Die Pacht-und Nutzungsverträge, die Cay-Lorenz Graf Brockdorff-Ahlefeldt (von rechts) Bürgermeister Thomas Menzel und der Vorsitzende des TSV Germania Ascheberg Frank Pieters sowie die Vorstandsmitglieder Roland und Ortwin Riedel Ende 2017 unterzeichneten, werden nach nur eineinhalb Jahren in einer Kettenreaktion gekündigt. Quelle: Dirk Schneider
Ascheberg

Mit großem Bedauern nimmt Aschebergs Bürgermeister Thomas Menzel die Entscheidung des TSV Germania Ascheberg zur Kenntnis, den Nutzungsvertrag für das Sportplatzgelände zu kündigen. Aufgrund dieser Entscheidung, die am Montagabend einstimmig von der außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen worden sei, bleibe der Gemeinde keine andere Wahl, als ihrerseits eine Kündigung des Pachtvertrags gegenüber dem Eigentümer der Fläche, Graf Brockdorff-Ahlefeldt aussprechen, erklärte Menzel.
„Ich habe aber die stille Hoffnung, dass wir noch eine gemeinsame Lösung finden werden, bis unsere Kündigung Ende 2020 wirksam wird.“

Bürgermeister Thomas Menzel hofft auf "frische Ideen"

Die Ende 2017 einvernehmlich geschlossenen wechselseitigen Verträge seien das Ergebnis intensiver Gespräche und Beratungen zwischen der Gemeinde, dem TSV und Graf Brockdorff-Ahlefeldt gewesen, betonte Menzel. In diesem Konstrukt verpflichtete sich der Verpächter, die damals auf rund 300.000 Euro geschätzte Sanierung des Sportheims abzuschließen. Im Gegenzug stimmte die Gemeinde einer Erhöhung der jährlichen Pachtzahlungen der Gemeinde um rund 50 Prozent auf 14.500 Euro für die kommenden 20 Jahre zu. „Das war ein sehr guter Kompromiss, mit dem alle Seiten gut leben konnten“, so Menzel. Dass nun einseitig die „Reißleine“ und damit ein „Schlussstrich“ gezogen werden solle, halte er bei allem Verständnis für die schwierige Situation des Vereins für eine unglückliche Entwicklung.

Wie berichtet, sind die Baukosten allerdings erheblich gestiegen, sodass der Verein über 100.000 Euro zuschießen müsste. Da diese Summe aus seiner Sicht nicht finanzierbar ist, entschied die Mitgliederversammlung das ganze Projekt, und in letzter Konsequenz damit auch das Sportplatzgelände aufzugeben.

Für Menzel birgt das Ganze nun aber auch „die Chance, tatsächlich bei Null anzufangen und mit neuen, frischen Ideen den Knoten zu durchschlagen“.

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