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Plön Sorge um den Kunstrasen
Lokales Plön Sorge um den Kunstrasen
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07:00 06.06.2017
Von Andrea Seliger
Die E-1-Jugend beim Training auf dem kleineren Kunstrasenplatz. Die Anlage ist zwar teilweise eingezäunt, aber trotzdem praktisch für jeden zugänglich. Quelle: Andrea Seliger
Schwentinental

„Wenn Kinder aus dem Dorf darauf spielen, finde ich das nur gerecht. Der Platz ist mit Steuergeldern gebaut worden“ – diese Haltung hatte der frühere TSVK-Vorsitzende Jürgen Müller lange vertreten, und dies war auch die Haltung der Stadt. Anders als die Kunstrasenplätze in Schönkirchen oder Kronshagen wurde die Anlage deshalb nur teilweise eingezäunt. Vom Parkplatz Aubrook aus ist er für alle zugänglich.

 Diese Öffnung, so zeigt sich, ist inzwischen Segen und Fluch zugleich. Der Verein unterschreite die Stundenzahl, die der Hersteller erlaube, so der jetzige TSVK-Vorsitzende Dietmar Luckau. Doch die Trainer hätten beobachtet, dass inzwischen neben örtlichen Jugendlichen ganze Mannschaften aus Kiel dort regelmäßig aktiv seien – inklusive American-Football-Spielern mit 18-Millimeter-Eisenstollen. Und keiner habe sich vorstellen können, „dass ein Trainer die Polizei rufen muss, damit dass Training stattfinden kann.“ Mathias Schwee, Trainer der E1-Jugend (Jahrgang 2006), berichtet von dem Vorfall: Er habe mit der Mannschaft auf dem kleinen Platz üben wollen. Auf dem großen Platz sei ein Grüppchen älterer Jugendlicher gewesen, die mit Schüssen über den Zaun das Training störten. „Die Bälle wurden mit voller Absicht rübergeschossen. Sie hörten nicht auf und drohten mir sogar.“ Der Jugendtrainer beklagt auch eine veränderte Atmosphäre durch die vielen fremden Nutzer und den Müll, den diese hinterlassen.

 Der Verein plädiert inzwischen für einen Zaun – der Vorstand macht sich Sorgen um den Zustand des Kunstrasens. Auch die Verwaltung empfiehlt dies – Schönkirchen und Kronshagen hätten diesen Schritt nicht ohne Grund getan, so Bürgermeister Michael Stremlau in der jüngsten Sitzung des Jugend-, Sozial- und Sportausschusses. Die Kosten werden auf 18000 Euro geschätzt. Ganz ohne Probleme ist diese Lösung nicht: „Wo soll der Zaun stehen? Sehen die Zuschauer dann in einen Käfig rein?“ fragte Dennis Mihlan (Grüne).

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