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Plön Blick hinter Kulissen des Polarexpress
Lokales Plön Blick hinter Kulissen des Polarexpress
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18:35 03.12.2019
Von Astrid Schmidt
Tanzsportclub Schönberg: Blick hinter Kulisse der Ballett-Gala "Polarexpress". Rund 90 Tänzerinnen im Alter von sechs bis 21 Jahren zeigen in der Schönberger Ballett-Gala "Polarexpress" ihr Können auf höchstem Niveau. Ballett-Lehrerin Lucy Squire (vorn Mitte) gibt Maria Wildemann (Lokführer) zu sehen ist, die Anweisungen für das Schlussbild. Dana Carolin Schoel (rechts) tanzt die Hauptrolle (Junge). Quelle: Astrid Schmidt
Schönberg

Die Aufführung selbst ist ein klassisches Ballett, das die Geschichte des Kinderbuchs „Polarexpress“ von Chris Van Allsburg erzählt: Ein Junge (getanzt von Dana Carolin Schoel) zweifelt am Weihnachtsmann und der wahren Bedeutung von Weihnachten.

Dennoch wartet er in der Weihnachtsnacht auf den Klang der Glocken des Rentierschlittens. Doch statt dessen hört er mitten in der Nacht das laute Pfeifen des „Polarexpress“.

Tanzsportclub Schönberg zeigt mit Polarexpress Reise zum Nordpol

Der Schaffner (Maria Wildemann/Tabea Asmus) lädt ihn ein, mit zum Nordpol zu reisen und für sich die Magie von Weihnachten zu entdecken. Im Zug trifft er andere Kinder und gemeinsam erleben sie viele Abenteuer.

Seit 2002 leitet Lucy Squire im Schönberger Tanzsportclub die Ballett-Sparte – mit jährlich steigendem Erfolg. So ist es auch gute Sitte geworden, dass sie mit ihren Gruppen einmal im Jahr zeigt, was sie können. In diesem Jahr bringt sie mit rund 90 Mädchen und jungen Frauen die Geschichte „Polarexpress“ auf die Bühne.

Polarexpress stellt Tanzsportclub Schönberg vor Herausforderung

Die Herausforderung: „Die Musik und die Choreografie nach dem gleichnamigen Film so umzuschreiben, dass die Geschichte im Tanz erzählt wird und alle Altersgruppen einzubinden“, berichtete Squire am Rande einer ersten Durchlaufprobe.

Mehrfach korrigiert und lobt sie ihre Schützlinge, die mit viel Disziplin und Tanzfreude dabei sind. Mit Akribie wird an den Feinheiten gearbeitet – Fußspitzen, Hände, Kopfhaltung. „Wir haben es fast, ich bin sehr berührt“, sagt sie nach gut zwei Stunden.

Für die große Gala, die am Jahresende den Höhepunkt des Ballett-Jahres setzt, trainieren die Akteure seit Februar. Selbst die Jüngsten werden nicht müde, an ihrer Körperspannung, an Ausdruck und kraftvollem Tanz zu arbeiten. Dass das nicht nur harte Arbeit, sondern auch eine große Erfüllung sein kann, bestätigen unter anderem Rike Stoltenberg, Luisa Bruhn und Luisa Hofmann.

Polarexpress: Manche Tänzerin seit Jahren beim Tanzsportclub Schönberg

Sie tanzen seit ihrem fünften Lebensjahr bei Lucy Squire Ballett, sind heute 21 Jahre alt und teilweise gar nicht mehr in Schönberg zu Hause. Doch das Ballett-Training sei ihnen nach wie vor wichtig, erzählen sie. Ein wesentlicher Grund für alle Drei: „Die Chemie zu Lucy stimmt, wir nennen sie unsere Ballett-Mama, sie ist einfach toll“, beschreibt Rike eine besondere Verbundenheit zu ihrer Trainerin.

Auch wenn sie unerbittlich ist mit ihrer Forderung nach Disziplin, Exaktheit und Leistung. Nicht zuletzt deshalb sind die Schönberger Ballett-Tänzer so erfolgreich, wie Aufführungen wie „Der Nussknacker“ 2017 am Holm oder „Somewhere over the rainbow“ 2016 in Preetz oder „Peter Pan“ 2014 gezeigt haben.

Tanzsportclub Schönberg: Noch gibt es Karten für den Polarexpress

Die Besucher können sich auf den Polarexpress freuen. Neben der Premiere am Sonnabend 14. Dezember, wird der „Polarexpress“ auch am Sonntag, 15. Dezember, gezeigt, jeweils 16 Uhr, in der Aula der Gemeinschaftsschule Probstei in Schönberg.

Kartenvorverkauf: Buchhandlung Hergeröder, Erwachsene 15 Euro (plus 1,50 Euro Vorverkaufsgebühr), Kinder bis zwölf Jahre acht Euro (plus 0,80 Euro Vorverkaufsgebühr).

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Tanzsportclub Schönberg zeigt bei Ballett-Gala "Polarexpress".

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