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Plön Schönberg mit Saison zufrieden
Lokales Plön Schönberg mit Saison zufrieden
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15:19 25.09.2019
Von Astrid Schmidt
Seeluft und Strand sind Magnet für Urlauber: Auch im September ist Schönberg noch gut gebucht. Quelle: Astrid Schmidt
Schönberg

Ein Gradmesser ist die Strandnutzungsgebühr. Die lag 2018 bei 822.857 Euro, in diesem Jahr fließen mit Stand 31. August 668.149 Euro in die Kasse. Bemerkbar machte sich anhand der Zahlen eine strengere Kontrolle. So wurden aus der sogenannten Servicegebühr (Nachlösegebühr für diejenigen, die ohne Strandkarte angetroffen werden) 2310 Euro erhoben, in vergangenen Jahr waren das nur 1680 Euro. Gestiegen ist gegenüber dem Vorjahr auch die Einnahme aus den Einwohnerstrandkarten (5668 Euro gegenüber 5559 Euro). Rückläufig hingegen sind die Buchungen über die Zentrale Zimmervermittlung (ZZV), was erneut vom Ausschuss moniert wurde. Die zögerliche Beteiligung an der ZZV ist seit Jahren ein Dauerbrenner in der Politik. Eine Tendenz, die sich ebenfalls Jahr für Jahr bestätigt, ist der Rückgang der Prospektanfragen und im Gegenzug der Anstieg der Anfragen per E-Mail.

Weniger Kosten für Seegras-Entsorgung

Auffällig: die Summe für die Beseitigung von Seetang. Wie berichtet, hatte die Gemeinde sehr viel Aufwand betrieben, um den Strand von Seegras zu befreien, das nach Hochwasser und Stürmen in immer größerem Umfang anfällt. In diesem Jahr gab die Gemeinde lediglich 1400 Euro dafür aus, 13.100 Euro waren es im Vorjahr. Das begründete der Bürgermeister mit einigen Faktoren, die sich in diesem Jahr positiv ausgewirkt hätten (Windrichtung, weniger Anfall von Seegras), aber auch einem veränderten Management und optimierter Arbeitsplanung.

90 neue Strandkörbe für Schönberg

Bestätigt sieht sich der Bürgermeister hinsichtlich der Investitionen. So waren unter anderem 90 neue Strandkörbe für knapp 58.000 Euro angeschafft worden, ein Drittel mehr als im Vorjahr. Sehr erfolgreich waren auch die beiden Strandkorb-Auktionen verlaufen, wodurch ein geringer Beitrag zur Refinanzierung geleistet werden konnte.

Auch die Stärkung der DLRG durch die Verbesserung der Rahmenbedingungen sei dringend notwendig gewesen. Die freiwilligen Rettungsschwimmer hatten eine neue Rettungsstation sowie eine neue Lafette mit Fahrgestell für den Transport der Station erhalten. Das schlug mit gut 16.000 Euro zu Buche.

Sandaufspülung verteuerte sich

Wetterbedingt (Stürme zu Jahresbeginn) schnellten die Kosten für die Sandaufspülung in die Höhe. 318.650 Euro schlagen für eine Sandmenge von 14.000 Kubikmeter zu Buche. Zum Vergleich: 2018 waren es 163.286 Euro für 8250 Kubikmeter Sand, 2017 bekam Schönberg für etwa die gleiche Summe noch 10.000 Kubikmeter Sand. Wie der Bürgermeister erklärte, stehe die konkrete Höhe der Fördermittel noch aus. Klar sei nur, dass es Geld gebe.

Die Einwohnerinitiative Schönberg (EIS) wies auf die seit langem ausstehenden Aufgaben im Strandbereich hin. Horst Bünning nannte Beispiele: Sanierung der WC-Anlagen, Strandduschen, Reparatur des Deichkronenwegs. Kokocinski wies in diesem Zusammenhang erneut auf die sogenannten T-Konzepte hin, die im Zuge des Tourismuskonzeptes geplant sind. „Alle Arbeiten zur Vorbereitung laufen im Hintergrund“, versicherte er.

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