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Plön Villa Fernsicht in Schwentinental plant Erweiterungsbau
Lokales Plön Villa Fernsicht in Schwentinental plant Erweiterungsbau
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16:48 19.08.2009
Schwentinental

Ein Erfolg, der für die Anwohner jedoch mit erheblichen Nebenwirkungen in Form von Verkehr, Lärm und Enge verbunden ist und war. Mit dem Bau einer Attraktionshalle wollen die Geschäftsführer, die Geschwister Ina und Holger Schliemann, sowie Carsten Föhrweißer, die Villa Fernsicht als feste touristische Größe im Kreis Plön möglichst nebenwirkungsarm etablieren.

Im KN-Gespräch stellt Holger Schliemann das Konzept vor. Kern ist der Bau einer so genannten Attraktionshalle. Dort sollen ab 2010 alle Veranstaltungen - von der Gruselshow bis zur Frühjahrsattraktion - angeboten werden, die bisher in Zelten stattfanden. Mit der Halle werden nach Schliemanns Worten zwei wichtige Probleme gelöst beziehungsweise gemindert: Zum einen dient die Halle als Lärmschutz, so dass die Geräusche der Attraktionen und die Schreie der erschreckten Besucher nicht mehr zu den Anwohnern durchdringen können, zum anderen werden durch den Abbau der Zelte Flächen frei, die als zusätzlicher Parkraum genutzt werden können.

Zu den bisher vorhandenen 31 sollen 44 weitere Parkplätze hinzukommen. Außerdem gibt es Verabredungen mit der Gemeinde und der Kirchengemeinde, denen zufolge deren Parkplätze in unmittelbarer Nachbarschaft der Villa während der Veranstaltungen genutzt werden dürfen.

Damit soll das aus Sicht der Anwohner schärfste Problem gelöst werden - das Verkehrsproblem. Immerhin blickt Schliemann in den Jahren 2007 und 2008 auf jeweils rund 25000 Besucher zurück. Die gute Resonanz auf das Veranstaltungsangebot zwang die Villa-Betreiber dazu, den Kfz-Ansturm zu bewältigen: Es wurde teilweise ein Shuttle-Verkehr zwischen dem Bauhaus und der Villa angeboten. Außerdem regelten Einweiser den Verkehr im Fernsichtweg. Der Shuttle-Verkehr soll dem Konzept zufolge auch weiterhin laufen, wenn das neue Bauhaus fertig ist.

Derzeit wartet Holger Schliemann auf die Baugenehmigung für die Halle aus Plön. Dass die Chancen gut stehen, ergibt sich schon aus der Tatsache, dass es einen positiven Bescheid auf eine Bauvoranfrage im Jahr 2007 gegeben hat. Wenn die seinerzeit genehmigte Planung nicht geändert wurde, dann haben die Betreiber einen Rechtsanspruch auf die Baugenehmigung, auch wenn die Stadtvertretung mehrheitlich das Einvernehmen zum Bauantrag versagt hat.

Bereits im Bauvorbescheid sind übrigens die näheren Bedingungen für den Betrieb der Attraktionshalle genannt. Danach dürfen Veranstaltungen auf 26 Wochen pro Jahr verteilt werden. Geplant sind Attraktionen im Oktober/November (Grusel-Show), „Winterzauber“ zwischen Dezember und Februar; außerdem eine Frühjahrs- und eine Sommer-Attraktion (Juli/August).

Weil der geplante Bau auch weiterhin für kontroverse Diskussionen in der Nachbarschaft sorgen wird, gehen die Betreiber mit Informationen auf die Betroffenen zu. Am Donnerstag. 3. September, 18.30 Uhr, sind alle Anwohner zu einem Informations- und Diskussionsabend in die Villa eingeladen.

Abschließend weist Holger Schliemann auf das Dilemma des historischen Veranstaltungslokals hin: „Wenn wir die Attraktionen nicht weiter betreiben können, dann ist die Villa Fernsicht nicht zu halten. Von der Gastronomie allein können wir nicht existieren.“

zm

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