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Plön Sturmschäden bald Thema im Kreistag
Lokales Plön Sturmschäden bald Thema im Kreistag
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12:41 20.01.2017
Von Hans-Jürgen Schekahn
Spaziergänger schauen am Hohwachter Strand auf die tosende Ostsee. 40 000 Tonnen Sand sind hier weg. Die Holzbuhnen, die sonst unter dem Strand verborgen liegen, sind zum Vorschein gekommen. Quelle: Hans-Jürgen Schekahn
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Plön

Die Kooperation fürchtet vor allem um Einbußen während der Tourismussaison, die schon in wenigen Monaten beginnt. Um für die Gäste attraktiv zu bleiben, stünden die Gemeinden vor erheblichen Aufwendungen. „Da dieser Wirtschaftszweig von enormer auch überregionaler Bedeutung ist, sollte der Kreis prüfen, ob er die Kommunen im Rahmen seiner Möglichkeiten auf Grundlage konkreter Daten unterstützen kann und darf“, heißt es in dem Antrag. Die Kooperation will die Verwaltung beauftragen lassen, die Schadensummen in den betroffenen Orten zu ermitteln. Im Blick haben die drei Fraktionen dabei vor allem auch das Land, das den Großteil der Kosten tragen soll. Ähnlich äußerte sich der CDU-Kreisvorsitzende Werner Kalinka: „Dies alles wieder instand zu setzen, wird erhebliche finanzielle Aufwendungen erfordern. Das Land sollte dabei unterstützen.“

 Die Kooperation will prüfen lassen, ob Haushaltsreste aus 2016, Mittel aus dem Finanzausgleich oder aus dem laufenden Kreishaushaushalt genutzt werden dürfen, die Küsten-Gemeinden zu unterstützen.

 Ein Zuschuss des Kreistages, selbst wenn er kommt, dürfte aber nicht ansatzweise die Reparaturen abdecken können. In Hohwacht zerstörte die Sturmflut einen Wanderweg unterhalb der Steilküste. Auf 15000 Euro bezifferte Bürgermeister Matthias Potrafky den Schaden. In Stein ist der Fördewanderweg nach der Flut nicht mehr benutzbar. Mehrere zehntausend Euro muss Hohenfelde in zerstörte Wege an der Küste stecken. In Schönberg legte die Ostsee den Asphalt vor den Deichen frei. Vor zehn Jahren verlangte eine Firma 700000 Euro, den verlorenen gegangenen Sand wieder aufzuspülen.

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