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Plön Vorschlag: Feste Sitzplätze statt Decken
Lokales Plön Vorschlag: Feste Sitzplätze statt Decken
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09:00 02.11.2018
Von Silke Rönnau
Foto: Die Zuhörer sitzen bei Veranstaltungen in den Wehrberganlagen lieber oben auf der ebenen Fläche – vor der Bühne ist der Rasen leer.
Die Zuhörer sitzen bei Veranstaltungen in den Wehrberganlagen lieber oben auf der ebenen Fläche – vor der Bühne ist der Rasen leer. Im Ausschuss wurde jetzt über den Bau fester Sitzbänke diskutiert. Quelle: Signe Hoppe
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Dieter Jensen (FDP) erläuterte die Idee, wonach Stahlstützen im Boden verankert und Sitzschalen angebracht werden. In zehn Sitzreihen könnten so 350 Plätze entstehen. „Von den Bänken sind fast nur Holz und dazwischen Rasenflächen zu sehen“, betonte er. Abends sei es feucht auf der Wiese, deshalb seien Decken nicht so geeignet. Zusätzlich sollte die vorhandene Bühne so erweitert werden, dass auch Theaterstücke gezeigt werden könnten.

Man habe sich bewusst gegen eine aufwendige Versorgungsinfrastruktur mit Toilettenanlage entschieden, sondern setze wie bisher auf einen guten Toilettenwagen, so Jensen. Insgesamt rechne man mit Kosten von 87000 Euro für die Bänke und 30000 Euro für die Umbauarbeiten an der Bühne.

Er sehe den Vorschlag grundsätzlich positiv, erklärte Norbert Maroses (SPD). Aber vorher seien noch einige Fragen zu klären – zumal der Wehrberg unter Denkmalschutz stehe. Helma Koch-Dreßler (Grüne) gab zu bedenken, dass die Kinder an dieser Stelle dann nicht mehr rodeln könnten. Eberhard Stahl (SPD) machte sich Sorgen um eventuellen Vandalismus. Bürgermeister Björn Demmin verwies auf die Distanz zwischen Bühne und Zuschauern von 50, 60 Metern, weil viele lieber oben auf der ebenen Fläche säßen und nicht am Hang selbst. 

Ausschussvorsitzender Simon Bussenius verwies auf den Antrag der CDU, der eine Machbarkeitsstudie zum Ausbau des Wehrberggeländes zur kulturellen Veranstaltungsfläche anregte. Dabei sollte die Hilfestellung der Wirtschaftsförderungsagentur des Kreises Plön für eine überörtliche Förderung einbezogen werden. 

Der Ausschuss beschloss einstimmig, dass die Verwaltung erst einmal die planungsrechtlichen Grundlagen mit der Denkmalpflege klärt und in der nächsten Sitzung des Ausschusses die Ergebnisse bekannt gibt.

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